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Auf einen Kaffee mit Dagmar Grothoff

Von Gaby Eggert
16.4.2015 Schermbeck/Lippramsdorf
. Die Festwirtin Dagmar Grothoff ist eigentlich Maschinenbauingenieurin, aber sie sagt: "Ich hab alles richtig gemacht". Ihren Beruf den sie seit vielen Jahren mit Leib und Seele ausübt, bezeichnet sie als Traumjob.

Gemeinsam mit Ehemann Marc schafft sie mit der Firma M.Grothoff Zeltverleih den passenden Rahmen für jedwede Veranstaltung.
Ich habe mit ihr an ihrem großen Esstisch einen Kaffee getrunken und sie ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern lassen.
Das Motto des Unternehmens lautet: „Wir brauchen keine zweite Chance, um bei Ihnen einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen."
Und während Ehemann Marc für den äußerlichen Rahmen sorgt, sprich die Zelte baut, ist Dagmar Grothoff dafür verantwortlich, dass während der Veranstaltung alles rund läuft.
Das sei anstrengend, mache aber unglaublich viel Spaß, berichtet sie. Der Umgang mit den Menschen, der reize sie an ihrer Tätigkeit ganz besonders. Sie sagt: "Das ist immer ein bisschen wie Fernsehgucken". Aber auch die Organisation der vielfältigsten Feierlichkeiten, die natürlich sehr abwechslungsreich wären, nehme sie immer wieder gern als Herausforderung an und schnürt auf Wunsch das „Rundherum-Sorglos-Paket" für die Kunden.
Am Anfang stehe aber immer ein ausführliches Gespräch, zum Kennenlernen und: „Ich muss wissen welche Wünsche der Kunde hat und was ihm wichtig ist". Von der Ausstattung, dem Catering, der Musik und sogar einem Feuerwerk übernimmt das Unternehmen die komplette Planung. Wird Blumendekoraton gewünscht, dann hat sie Jutta Besten von Blumen Stricker an ihrer Seite "Jutta spricht meine Spache, hat tolle kreative Ideen  und weiß immer genau was ich möchte", sagt sie und: "Ich bin pingelig bei allem was ich den Kunden anbiete.". Dabei sei es egal ob es ein großes oder on es kleines Event sei.
Je nach Anlass und Gästen bucht Dagmar Grothoff auf Wunsch auch einen Sternekoch oder mehrere und berichtet von der Feier zum 150 jährigen Bestehen des Hauses Stemberg in Velbert, das im letzten Jahr mit mehreren Veranstaltungen in Festzelten gefeiert wurde. 15 Sterneköche hätten sich dort beim „Food & Wine Festival" in ihren Zelten, um das lukullische Wohl der Gäste gekümmert.


Auch eine Österreichische Hochzeit im August  1999 am Wolfgangsee wird sie sicher nicht vergessen. Auf der „adeligen" Gästeliste standen Berühmtheiten wie Caroline von Monaco, Fürst von Sayn- Wittgenstein, Graf Trapp von Matsch oder Anthony Hopkins, um nur einige zu nennen.
560 Gäste waren geladen, allein das Küchenzelt sei 500 Quadratmeter groß gewesen. „Die haben gefeiert von 21 Uhr bis 9 Uhr morgens, sind frühmorgens mit Schmuck und Abendkleid im See baden gegangen." Zum Frühschoppen um 11 Uhr gab es dann ganz viel „Bloody Mary". „Das war durch die Bank ein extrem nettes Publikum", erinnert sie sich.
Egal ob Betriebsfest, Jubiläumsfeierlichkeiten, Familienfeste wie Geburtstage oder Hochzeiten oder die vielen Schützenfeste, die von April bis Oktober laufen: „Jeder Kunde wird ernst genommen und soll am Schluss sagen können: Das war ein schönes Fest". Und: „Wir erfüllen nach Möglichkeit alle Kundenwünsche".
Jetzt geht so langsam wieder die Schützenfestsaison los, was bedeutet, dass sie mindestens drei Tage in der Woche mit wenig Schlaf auskommen muss. Denn die sympathische Lippramsdorferin steht immer selbst mit hinter der Theke. Das ist ihr wichtig. Den Spaß, den die Festgäste vor der Theke haben, den hat sie auch hinter der Theke mit ihrem Personal. Und den lässt sie sich nicht vermiesen, auch wenn die Gäste schwierig sind.
„Manchmal muss ich meine Mädels dann schon motivieren aber wir lassen uns doch den Spaß an der Arbeit nicht von jemanden verderben, der grad ein Problem hat und das an uns auslassen möchte", erzählt sie und wird deutlich: „Du hast manchmal, besonders bei den Schützenfesten, Leute die dich wie den letzten A... behandeln." Mit viel Diplomatie und Fingerspitzengefühl den Leuten nett den Spiegel vorhalten, das wäre ihre „Waffe". Dass ihr das gut gelingt, beweist, dass ein Pool von 20 Servicekräften schon seit 20 Jahren zum Stammpersonal gehört. Gelingt das nicht, dann kommen Grothoffs nicht wieder. Auch das sei schon mal passiert. „Ich steh da 20 Stunden, da will ich keine schlechte Laune haben", so die Festwirtin. Aber natülich gebe es auch die andere Variante mit sehr netten Schützenfestgästen bei einem Fest auf das man sich dann freue. .
Dass sie immer mit vor Ort ist, bedeutet auch, dass sie mitunter Prioritäten zu Ungunsten ihrer eigenen Freizeitaktivitäten setzen müsse. Zum Beispiel würde sie liebend gern zu einem Konzert mit Lionel Ritchie und Anastasia gehen. „Das kann ich aber nicht, wir haben an dem Abend einen neuen Kunden" zuckt sie bedauernd mit den Schultern. Schließlich gibt sie immer alles und das bedeutet dann auch schon mal  Verzicht.

 

 

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