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Die Ahnenforschung- eine Leidenschaft von Winfried Eickelkamp

Von Gaby Eggert
18.8.2016 Damm/Duisburg. Wie heißt es so schön: "Aller Anfang ist schwer". Im Allgemeinen ist das wohl richtig, bei der Ahnenforschung aber eher nicht. Das hat Winfried Eickelkamp rückblickend festgestellt, der im Jahr 2004 begonnen hat, die Geschichte seiner Familie aufzurollen.

Die ersten Äste des Stammbaumes waren schnell erklommen. Am Anfang fließt es und dann nach etwa 100 Jahren werde es schwieriger


Die Familie Eickelkamp hatte Grund- und Bodenbesitz auf dem Wachtenbrink in Damm. Winfried Eickelkamp schätzt, dass der Besitz 350 bis 400 Jahre in Familienbesitz war, bevor es im letzten Jahr verkauft wurde. „Ich habe meinen Eltern immer schon Löcher im Bauch gefragt, wer mit wem und warum verwandt ist", erinnert sich der Ahnenforscher. Als seine Mutter, die aus Hessen stammt und auf dem Hof eingeheiratet ist, im Jahr 2004 verstarb, war es die Holzkiste auf dem Dachboden, die Urkunden und Unterlagen mehrerer Generationen enthielt. „Nachdem ich feststellte was da lückenlos vorhanden war, erwachte in mir die Lust die Geschichte der Familie Eickelkamp, also der meines Vaters, zurückzuverfolgen", erzählt er.
Mittlerweile hat er diese bis zum Anfang des 15. Jahrhundert erforschen können. „Ich habe dabei unglaubliches Glück gehabt", berichtet er. Denn es gab bereits Forscher des Familienzweiges Theheesen, auf deren Unterlagen er zugreifen konnte.
Was macht man denn eigentlich, um die Unterlagen zusammen zu bekommen? Nun diese Frage ist von ihm ganz einfach zu beantworten: „Ältere Familienmitglieder befragen, nach alten Unterlagen, Kaufverträgen, Fotos, Urkunden und Testamenten suchen, Standesämter besuchen und in alten Kirchenbüchern blättern und daraus eine Kette zusammenstellen." Auch bei „ebay" könne man manchmal fündig werden.
















Viele Fotos habe er dort bereits ersteigert, auch ein Brief aus dem Jahr 1825 an den Schermbecker Bürgermeister ist darunter. Er stellt diesen nun dem Heimat- und Geschichtsverein zur Verfügung da er selbst nichts damit anfangen kann.
Um sich in den verschiedenen Zweigen nicht zu verzetteln, hat er sich aus dem Internet bei Genianet ein entsprechendes Programm heruntergeladen. Und doch sei es irgendwann geschehen. Denn da gab es die Uroma die Kempken hieß und im Jahr 1865 geboren wurde. Ihre Cousine die den gleichen Namen trug wurde vier Tage später geboren und schwupps war es passiert. „Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass ich eine falsche Linie verfolgt habe, aber ich habe sie nicht gelöscht", berichtet Winfried Eickelkamp.


Es sei auch schonmal vorgekommen, dass er irgendwann feststeckte, zum Beispiel als es um einen Zweig der Eickelkamps aus Voerde ging. „Mein Vater hat mir immer gesagt, dass wir mit dieser Familie nicht verwandt sind, aber er hat sich geirrt", berichtet Winfried Eikckelkamp. Er habe einfach mal angerufen und erfahren, dass doch Bande bestehen. „Der Onkel wusste eine ganze Menge und konnte mir dann auch weiter helfen", erinnert er sich. Im Grunde habe er es noch einfach, da die Familie im näheren Umkreis geblieben sei. Er weiß: "Kommt jemand aus dem Osten wird schon schwieriger mit der Ahnenforschung".
Es sei für ihn äußerst interessant zu erfahren, mit wem man alles verwandt sei, natürlich „um 1000 Ecken aber immerhin hatte man ja irgendwann die gleichen Vorfahren", sagt er. Wie bei der Familie Schulte in Damm. Dort wollte man ihm die Verwandtschaft nicht glauben, aber er könne die gemeinsame Vergangenheit die in Bricht stattgefunden habe, mittlerweile belegen.
Bei seinen Recherchen habe er auch eine Großcousine kennengelernt, die ebenfalls Ahnenforschung betreibt. Klar, dass beide freudig Daten ausgetauscht haben und es auch heute noch tun.


Bei seinen Forschungen zu erfahren, dass eine Cousine seiner Mutter in Amerika die bekannte Stummfilmdarstellerin Louise Glaum (1888 bis 1970) war, sei für ihn das Tollste gewesen, was er gefunden habe. Die verwandte Schauspielerin habe sogar einen Stern im „Walk of Fame".
9000 Menschen die irgendwie mit ihm verwandt sind, befinden sich schon in seinem Stammbaum. Drei- bis viermal im Jahr, so wie seine Zeit es erlaubt, fährt er ins Drevenacker Gemeindebüro der evangelischen Kirche, um dort in alten Kirchenbüchern zu stöbern und nach Verwandten und Linien zu suchen. Er gibt zu: "Es ist unglaublich schwierig die alten Dokumente zu lesen und zu übersetzen, jeder Pfarrer hat eine andere Schrift", erzählt der Ahnenforscher. Die kostbaren Schriften liegen dort wohl verwahrt im Tresor und er freut sich darüber, dass er von Zeit zu Zeit darin versinken kann

 

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