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Ehemaliger Austauschschüler Ahmed Atta zurück in Schermbeck

18.4.2017. Eigentlich hat sein Bruder Amr Atta vor drei Jahren als Gastschüler der Familie Große-Brinkhaus gesagt, der er sich vorstellen könnte in Deutschland zu studieren. Nun ist es ganz anders gekommen.

 

Schermbeck. Der 18jährige Zwillingsbruder Ahmed aus Kairo  ist zurück in Schermbeck und bereitet sich nun auf das Studium in Deutschland vor.  Amr dagegen hat in Kairo sein Studium angefangen. Aber: “Er zieht auch in Erwägung hier weiter zu studieren“ sagt Ahmed, der sich mittlerweile fast fließend in Deutsch verständigen kann.


Ahmed hat von September 2014 bis 2015 bei der Familie Große-Brinkhaus gelebt, die Gesamtschule besucht und die deutsche Kultur, sowie das Leben in Deutschland kennen gelernt und Freundschaften geschlossen: Das hat ihm sehr gefallen.  Aber, der Anfang seis chwierig gewesen:" Kontakt zu Gleichaltrigen zu bekommen, das war schwer“, erinnert er sich und erklärt. Die Schüler haben ihre Freundeskreise und dazu zu stoßen sei nicht so einfach und dauere.
Nach seiner Rückkehr hat er einige ehemalige Mitschüler, mehr zufällig, wieder getroffen und Kontakte erneuert. Außerdem schwimmt er mittlerweile beim WSV.
Ahmet Atta hat sich bei der Familie Marlis Fengels eingemietet. Finanziert wird der Aufenthalt von seinem Vater. Außerdem hat er bereits in seiner Heimat in einem Callcenter eines großen Telefonanbieters gearbeitet. Für deutsche Kunden. Auch das kam ihm beim Erlernen der deutschen Sprache zugute.
Um überhaupt eine Studienerlaubnis zu haben, muss er einen bestimmten Geldbetrag auf einem Sparkonto vorweisen können, das ihm das Leben und Lernen in diesem Land finanziert.
Das Abitur in Agypten gleicht der Fachoberschulreife in Deutschland, so dass der junge Ägypter zunächst die Hochhochschulreife auf einem Berufscollege oder ähnlichem Bildungsinstitut absolvieren muss. Beworben hat er sich schon, aber: „Bis dahin muss ich mein Deutsch noch verbessern, besonders in der Grammatik“, erzählt er. Er strebt den C1 Abschluss an. Das macht er in Essen. Studieren möchte er Wirtschaft und Informatik. Aber was hat ihn veranlasst seine Ausbildung in diesem Land zu machen? „Eine gute Ausbildung ist mir wichtig und die erhalte ich hier“, sagt er.
Bis es soweit ist, geht er auf Tour - mit dem Fahrrad. Einen Monat lang möchte ihm seine Vermieterin Marlis Fengels einen Teil des Landes zeigen. Darauf freut er sich schon.

 

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