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Der geplante Rewe Markt scheint eine "Unendliche Geschichte"

20.6.2022 Schermbeck. Am Dienstag steht um 16 Uhr der geplante Neubau des Rewe Marktes wieder einmal auf der Tagesordnung des Planungsausschusses. Vor ziemlich genau zwei Jahren wurde die Planung durch Johannes Brilo, Architekt einer der Bauherren, vorgestellt. Er hoffte damals noch den Bauantrag 2021 einreichen zu können und auf eine Eröffnung Anfang 2023. Aber immer mehr stellt sich dem Bauprojekt in den Weg, auch der Kirchenvorstand ist mit der Planung nicht einverstanden. Der EDEKA Markt hatte seine Pforten zum 31.7. 2018 geschlossen- seitdem müssen sich die Bürger  gedulden.

Das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege hat darauf hingewiesen, dass bei früheren Arbeiten in der St. Ludgerus Kirche und ihrem Umfeld, das unmittelbar an das Plangebiet angrenzt, bauliche Überreste von Vorgängeranlagen und archäologische Schichtbefunde angetroffen wurden. Da die Pfarrei außerdem bereits im Jahr 1184 erstmalig urkundlich erwähnt wurde, sei damit zu rechnen, dass seit dem Mittelalter weitere Vorgängerbauten und/oder sonstige Bauten und Anlagen bestanden haben. Es müsse daher im Untergrund des Plangebietes mit der Existenz von archäologischen Baubefunden und Gräbern sowie Kulturschichten, Bodenveränderungen gerechnet werden, die im Zusammenhang mit der Errichtung, Nutzung und Veränderung der Kirche bzw. der mittelalterlich/neuzeitlichen Pfarrei, den sonstigen Ereignissen ihrer Geschichte sowie dem Totenbrauchtum entstanden und in den Boden gelangt sein könnten.

Es sei daher davon auszugehen, dass sich in dem zu überplanenden Grundstück bedeutende Bodendenkmalsubstanz erhalten habe, die bei der späteren Realisierung der Planung – ohne vorhergehende Untersuchungen – zwangsläufig beeinträchtig bzw. zerstört würde.
Nach Auffassung dieser Fachbehörde ist daher eine Ermittlung und Konkretisierung der archäologischen Situation mittels Sachverhaltsermittlung auch als zwingende Grundlage für die Umweltprüfung erforderlich. Durch entsprechende Grabungen ist die Fläche hinsichtlich der Existenz von Bodendenkmälern zunächst zu überprüfen. Je nach Ergebnis ist dann die Art, Erhaltung und Ausdehnung bzw. Abgrenzung und damit die Denkmalqualität der ggf. nachgewiesenen Bodendenkmäler festzustellen.
Für die erforderlichen archäologischen Untersuchungen wird der Vorhabenträger nunmehr kurzfristig ein Fachbüro beauftragen.

Bei der zweiten Stellungnahme handelt es sich um Anregungen des Kreises Wesel – Untere Immissionsschutzbehörde –. In ihrer Stellungnahme weist die Immissionsschutzbehörde darauf hin, dass in der schalltechnischen Untersuchung zum Bebauungsplan zwei vorhandene und damit vorbelastende Lärmquellen (Wärmepumpe und Klimagerät) auf dem benachbarten Parkplatz der Sparkasse nicht berücksichtigt worden sind. Nach Rücksprache mit dem Vorhabenträger bzw. dem beauftragten Stadtplaner werden diese vorhandenen Lärmquellen nunmehr im Schallgutachten berücksichtigt.
Die Ergänzung des Schallgutachtens und die archäologische Untersuchung sind neue Umweltinformationen, die dazu führen, dass eine erneute Offenlage erforderlich ist. Eine Überarbeitung der Planunterlagen, insbesondere des Umweltberichtes, ist dazu erforderlich. Um keine weitere Zeit zu verlieren (die übernächste Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Mobilitätsausschusses ist aufgrund der Sommerpause erst für den 17.08.2022 terminiert) sollte bereits jetzt ein entsprechender Beschluss zur Durchführung der erneuten Offenlage gefasst werden. Die Abwägung der insgesamt eingegangenen Stellungnahmen aus der ersten und zweiten Offenlage würde dann nach Durchführung der zweiten Offenlage erfolge

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