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Pressemitteilung zur Stellungnahme des Leitungsteams St. Ludgerus

Am 13. Juni 2022 hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung des Historischen Seminars zum sexuellen Missbrauch im Bistum Münster veröffentlicht.

Auch uns, als Pastorales Leitungsteam der Kirchengemeinde St. Ludgerus in Schermbeck war es ein großes Anliegen, uns in einer Stellungnahme dazu zu äußern. Diese finden Sie unter: www.sankt-ludgerus.de oder auf unserer facebook-Seite.

Auch wenn die Studie der Münsteraner Wissenschaftler keinen Missbrauchsfall in und im Zusammenhang mit unserer Kirchengemeinde St. Ludgerus aufzeigt, ist es möglich, dass Betroffene heute in unserer Gemeinde leben.

Ihnen und allen Betroffenen rufen wir zu: Sprecht uns an!

Die Stellungnahme im Wortlaut:

Stellungnahme des Leitungsteam St. Ludgerus zur Studie der WWU Münster zum Umgang mit sexuellem Missbrauch im Bistum Münster

Am 13. Juni 2022 hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung des Historischen Seminars zum sexuellen Missbrauch im Bistum Münster veröffentlicht. In dieser Studie ist das Leid von 610 Betroffenen aufgedeckt und sichtbar gemacht worden. Nicht nur die Priester, die hier als Täter identifiziert worden sind, sondern auch kirchliche Amtsträger in der Bistumsleitung haben Schuld auf sich geladen, weil sie ihre Verantwortung nicht wahrgenommen, nötige Maßnahmen nicht ergriffen und das Leid der Betroffenen nicht in den Vordergrund gestellt haben.
Bischof Dr. Felix Genn hat hierzu am vergangenen Freitag, den 17. Juni in einer Pressekonferenz Stellung bezogen und Verantwortung für seine persönlichen Fehler im Umgang mit sexuellem Missbrauch durch Kleriker übernommen. Zudem hat er einige präventive und aus den Ergebnissen der Studie resultierende Maßnahmen benannt, die in seiner Stellungnahme festgehalten und nachzulesen sind.

Auch wir, als Pastorales Leitungsteam der Kirchengemeinde St. Ludgerus in Schermbeck, möchten uns dazu äußern:
Wir sind im höchsten Maße sensibilisiert und wissen, dass es nicht mit einfachen und rhetorischen Betroffenheitsgesten und pauschalen Entschuldigungen getan ist, auf das Leid, das jeglicher Missbrauch hervorgerufen hat und hervorruft, zu reagieren.
Wir als katholische Kirchengemeinde sehen in erster Linie das Leid der Betroffenen und stellen deshalb den seelsorglichen Aspekt in den Vordergrund.
Auch wenn die Studie der Münsteraner Wissenschaftler keinen Missbrauchsfall in und im Zusammenhang mit unserer Kirchengemeinde St. Ludgerus aufzeigt, ist es möglich, dass Betroffene z.B. durch Zuzug, heute in unserer Gemeinde leben.
Ihnen und allen Betroffenen rufen wir zu: Sprecht uns an!
Sollte es Missbrauchsbetroffene hier vor Ort geben und der Bedarf nach einem Gespräch bestehen, bieten wir an, sich bei den SeelsorgerInnen vor Ort zu melden. Die Kontaktdaten finden Sie unter: www.sankt-ludgerus.de/startseite/seelsorger/
Auch das Bistum Münster bietet verschiedenen Hilfen an, u.a. ein anonymes Meldeportal, Beratungsmöglichkeiten und weitere Informationen unter: www.bistum-muenster.de/sexueller_missbrauch/

Wir sind hier vor Ort für alle da, weil es genau das ist, was wir hier in Schermbeck leisten können, wollen und müssen – Betroffene bleiben hier nicht allein!
Zudem nehmen wir unsere Verantwortung vor Ort in St. Ludgerus sehr ernst.
Im Rahmen der Prävention von sexualisierter Gewalt, führen wir Schulungen für diejenigen durch, die in unserer Kirchengemeinde in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind, informieren und sensibilisieren für das Thema, um neue Fälle zu verhindern. Wir haben dazu eine klare Null-Toleranz-Haltung.

Wir sind fassungslos und enttäuscht, dass so viele Priester und auch Bischöfe Schuld auf sich geladen haben. Auch wenn wir selbst hier vor Ort wahrscheinlich nicht betroffen sind, stehen wir zu unserer Verantwortung und seelsorglichen Aufgabe. Darüber hinaus haben wir aber auch die klare Erwartungshaltung an unser Bistum und die Katholische Kirche insgesamt, die strukturellen und systemischen Gründe, die die Missbrauchsfälle und deren Vertuschung möglich gemacht haben, unverzüglich aufzudecken und zu beseitigen.

Für das Leitungsteam

Christine Wolf /Josef Tempelmann / Desirée Kaiser / Xavier Muppala

Sollte es Missbrauchsbetroffene hier vor Ort geben und der Bedarf nach einem Gespräch bestehen, bieten wir an, sich bei den SeelsorgerInnen vor Ort zu melden.

Wir sind hier vor Ort für alle da, weil es genau das ist, was wir hier in Schermbeck leisten können, wollen und müssen – Betroffene bleiben hier nicht allein!

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