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Der Plan: Die Feuerwehr geht- die Johanniter kommen

Von Gaby Eggert
3.8.2019 Schermbeck. Der geplante Wechsel der Organisationen im Rettungsdienst wirft Fragen auf. Gedanken dazu habe ich mal formuliert.

In der kreiseigenen Rettungswache Schermbeck wird der Rettungstransportwagen der Feuer- und Rettungswache Wesel von Schermbeck nach Wesel verlagert und der durch den Kreis Wesel eingebundene Rettungstransportwagen der Johanniter Unfallhilfe aus Wesel nach Schermbeck. Das schlägt der Gutachter zum neuen Rettungsdienstbedarfsplan vor.
Soweit so gut- denn rein technisch betrachtet wird es da wohl keine Veränderung geben. Die Ausstattung der Rettungswagen und die Ausbildung der Sanitäter ist gesetzlich vorgeschrieben. 
Oder vielleicht doch nicht gut?.
Denn als Gründe ein perfekt organisiertes und über Jahrzehnte gewachsenes Rettungssystem für Schermbeck aufzugeben, werden lediglich organisatorische angegeben.
Im Laufe der Jahre hat sich zwischen den Schermbecker Institutionen, den Bürgern und den Rettungskräften ein Netzwerk und auch ein Vertrauensverhältnis aufgebaut.
Man kennt sie, die Kräfte vom RTW.
Und diese kennen jede Schranke die sie aufschließen müssen, brauchen kein Navi um jemanden zu finden, haben einen Schlüssel für Arztpraxen und Seniorenheime. Können aufgrund der persönlichen Verhältnisse im Dorf auch schon mal Angehörige trösten, wenn nicht mehr zu helfen war. Man kennt sich eben. Ihnen wird vertraut und sie kennen Strukturen, etwas was sich neue Leute erst einmal erarbeiten müssen. Wobei den eventuellen Neuen die Professionalität mit der sie ihre Arbeit tun, natürlich nicht abzusprechen ist
Auch die Zusammenarbeit der RTW Besatzung und der Rettungskräfte der freiwilligen Feuerwehr ist ein für die verunfallten Menschen keine unwichtige. Sie sind eingespielt, jede/r weiß vom anderen was er/sie kann, was sich jüngst auch bei dem Unfall auf der Dorstener Straße zeigte. Die hauptamtlichen Rettungssanitäter in der freiwilligen Feuerwehr stehen den Kräften des RTW`s hilfreich zur Seite, ergänzen- ohne viel Worte, denn sie sind eingespielt auch über die Grenze nach Erle und Dorsten.
Wird das so weitergehen (können)? 

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