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Rettungsdienstbedarfsplan: Schermbecker Notärze bleiben- Johanniter kommen

14.9.2019 Schermbeck. In der Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Rettungswesen und Ordnungsangelegenheiten informierte Dr. Lars Rentmeister, Vorstandsmitglied für den Bereich Rettungswesen, die Ausschussmitglieder über den aktuellen Sachstand des Rettungsdienstbedarfsplans.

 

Die Ärztliche Leitung Rettungsdienst, Dr. Frank Höpken und Dr. Ralf Dittmer, erklärten in einem Vortrag das System der Notfallrettung. So kommt in 80 Prozent der Fälle der Rettungstransportwagen (RTW) zum Einsatz, besetzt mit mindestens einem Rettungsassistenten und einem Rettungssanitäter. Nur in 20 Prozent der Einsätze wird zusätzlich ein Notarzt angefordert, etwa bei Schwerverletzten und Wiederbelebungsmaßnahmen. In Zukunft wird außerdem ein Notfallsanitäter den RTW besetzen, ein neues Berufsbild im Bereich Rettungswesen.

Die Ausschussmitglieder fragten nach dem bestehenden System in Schermbeck, nach dem dort niedergelassene Ärzte mit entsprechender Qualifizierung notärztliche Tätigkeiten versehen. Dr. Rentmeister bestätigte, dass dieses System auch im neuen Rettungsdienstbedarfsplan festgeschrieben werden wird: „Es hat inzwischen Gespräche mit den Ärzten, den Kostenträgern und der Kommune gegeben. Das System in Schermbeck wird bestehen bleiben.“ Auch die Ausrückzeiten werden durch eine umgestellte Alarmierungstechnik verbessert, berichtete der zuständige Fachdienstleiter Frank Brändel. Dr. Rentmeister weiter: „Sobald die Stellungnahmen der Städte und Kommunen sowie der Hilfsorganisationen und Krankenhäuser zum Entwurf des Rettungsdienstbedarfsplans eingegangen sind, werden sie erörtert. Gegebenenfalls werden Änderungen eingearbeitet, damit zur Kreistagssitzung im Dezember ein beschlussfähiger Entwurf vorliegt.“ Daniela Schwitt(SPD) berichtete, dass die Sorgen der Schermbecker in der Ausschusssitzung kein Gehör fanden. "Wir haben als kleine Gemeinde keine Chance, die Städte sind sich darüber einig, dass sie ihre Rettunswachen mit eigenem Personal besetzen wollen". Also kommen die Johanniter wohl nach Schermbeck, die bisher in Wesel ihren Dienst tun.

 

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