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Gedanken zum Ende des Zweiten Weltkrieges

7.5.2020 Schermbeck. Der 8. Mai gilt als offizielles Datum der Beendigung des zweiten Weltkrieges. Dazu hat sich Pfarrer Klaus Honermann Gedanken gemacht

Ein Engel aus Stein schaut von oben auf eine zerstörte Stadt, auf Dresden.Mit welchem Blick schauen wir auf den 8. Mai 1945?
An diesem Tag endete mit der Kapitulation die Schreckensherrschaft der Nazis, welche Millionen von Menschen das Leben gekostet hat.
Eine Niederlage? Ja.
Aber nicht nur und nicht zuerst Deutschland lag am Boden, lag darnieder. Viele andere Länder hatten mehr gelitten: unter dem Krieg, unter den Deutschen.Eine Niederlage kann zu einem Neuanfang führen.

Die Befreiung aus der Unterdrückung hatte an jenem Tag vor 75 Jahren begonnen.
Endlich. Erst. Erst begonnen.
Denn das äußere Ende des Krieges war noch nicht der Beginn eines neuen Denkens.
In zu vielen Menschen steckte noch das Gift des Nationalismus und des Fremdenhasses.
Nationalistischer Egoismus („Deutschland über alles“ und heutzutage „Mein Land zuerst“) und Fremdenfeindlichkeit sind nicht mit einem Mal besiegt.
Das ist eine ständige und bleibende Aufgabe.

„Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt.“
So begann die Hymne der DDR, deren Zukunft vor 30 Jahren endete.
Können wir das heute mit einem anderen geschichtlichen Hintergrund
und aus religiöser Sicht, aus österlicher Sicht nicht durchaus sagen?

Der Engel am Grab des Jesus von Nazareth sagte denen, die dorthin gekommen waren und deren Leben in Trümmern lag: „Geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen:
Er ist von den Toten auferstanden und siehe, er geht euch voraus …“
Aufstehen, losgehen zu den anderen, deren Leben in Trümmern liegt, die noch nichts von einem neuen Leben wissen.
Schauen dorthin, wo Christus uns vorausgeht.
Es gibt Engel, Boten, die uns losschicken im Namen des Lebens.

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage …
So beginnt ein Gedicht von Marie-Luise Kaschnitz.
Wir sind eingeladen, aufzustehen gegen jede Art von Egoismus und Fremdenhass und aufzuerstehen zu einem Leben, das die Einheit sucht mit allen Menschen guten Willens.

Klaus Honermann

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