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Abschied von Klaus Optenhövel- aber er geht nicht so ganz

17.5.2020 Schermbeck (geg). Klaus Optenhövel ist seit dem 01.01.2000 Einrichtungsleiter im Marienheim, Erler Straße 25, Schermbeck. Jetzt ging er in den wohlverdienten Ruhestand

 

Am 07.05.2020 hatte er nach mehr als zwanzig Jahren den letzten Arbeitstag im Marienheim. Nach seinem Resturlaub beginnt für ihn am 01.07.2020 die Freistellungsphase seines Altersteilzeitdienstverhältnisses. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise kann die bereits geplante offizielle Verabschiedungsfeier nicht stattfinden. Diese soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Während des sinntäglichen Hochamtes verabschiedete sich die Kirchengemeinde von ihm und bedankte sich für den jahrzehntelangen fürsorglichen Einsatz. "Du bist Teil einer fast 150- jährigen Geschichte, die Du in den letzten Jahrzehnten wesentlich mitgestaltet hast.Du hast noch die Zeit mehrerer Schwestern erlebt, den Mauritzer Franziskanerinnen, die wir 2012 verabschiedet haben, zuletzt Sr. Ottokaris und Sr. Alberika", so Pfarrer Klaus Honermann in seiner Ansprache. Und weiter:" Immer warst Du mit unserer Pfarrei St. Ludgerus eng verbunden, nicht nur wegen der Gottesdienste, die wir zusammen im Marienheim gefeiert haben. Du hast das Marienheim als lebendigen, wesentlichen Teil der Gemeinde gesehen und Deine Teil dazu beigetragen, dass dies Wirklichkeit war.


Die Ereignisse der Pfarrei wie Fronleichnamsprozession, Pfarrfest, das Fastenessen, die Bewirtung nach dem jährlichen Gottesdienst für Trauernde –um nur einige Beispiele zu nennen, hast Du am Marienheim nicht nur ermöglicht, sondern stark mitgetragen (z.B. in der Führung der Prozession)
Das entspricht ganz und gar Deiner geistlichen Haltung. Denn Du bist nicht einfach Geschäftsführer und Sozialarbeiter, sondern eben „Caritas auf 2 Beinen“.

Dein Arbeiten war und ist stets getragen von Deinem Gebet. Die Kapelle war Dein zweiter (oder vielleicht auch erster) Arbeitsplatz – gemäß Deiner benediktinischen Spiritualität: „Bete und arbeite!“
Dass Fröhlichkeit unbedingt dazu gehört, konnten wir immer an Karneval erleben. Den großen Um- und Ausbau des Marienheims kannst Du nun nicht mehr selbst erleben.Zuletzt musstest Du stattdessen den Kampf gegen „Corona“ führen. Wir hätten Dir eine andere Schlussphase Deines Wirkens gewünscht.

Bevor ich unsere Wünsche für die Zukunft nenne, möchte ich Dir im Namen der Pfarrei und ganz persönlich für eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit danken. Wir als Pfarrei und ich als Mensch hatten mehr als eine Geschäftsbeziehung. Das ist alles andere als selbst-verständlich. Herzlichen Dank dafür. Und auch DEO GRATIAS.
Auf Deinem Anrufbeantworter kann man hören: Geistliche Begleitung, Exerzitienbegleitung, Einzelberatung im psychosozialen Umfeld, Begleitung von Veränderungsprozessen in Kirchengemeinden und Verbänden. Damit wird deutlich, dass Du auch in Zukunft keine Langeweile haben wirst. Aber dass Du mehr Zeit hast für das, was Dir gut tut, z.B. Aufenthalte in „Deinem“ Kloster in Bayern – das wünschen wir von Herzen.

In der letzten Zeit war Deine Gesundheit öfter mal angeschlagen. So wünschen wir Dir natürlich gute Gesundheit. Wie sagt man in Bayern? P X – Plaib Xund! Ich bin mir sicher: Wir bleiben verbunden.
Pfarrer Klaus Honermann überreichte ein von ihm gemaltes Bild des Marienheims. Von Pastor Xavier erhiolt Klaus Optenhövel eine indische Stola

 

Klaus Optenhövel zeigte sich dankbar, diese Möglichkeit des Abschlusses seiner Tätigkeit im Marienheim und mit der Ludgerusgemeinde zu erhalten. "Es war ein Geben und Nehmen, nicht immer leicht, so manchem habe ich sicher auch mal auf den Füßen gestanden und nicht am Herzen gelegen", so Optenhövel. Dafür entschuldigte er sich im Nachhinein. Die große Linie die aber gelebt worden sei, lautete "Wir miteinander".  Er erinnerte auch die Zeit seiner Anfänge. Begnnen wurde seinerzeit der Tag mit einem gemeinsamen Gottesdienst um 6 Uhr.  "Meistens hat ihn Franz-Gerd Stenneken gehalten und die Schar der Besucher war nicht klein." Seit der Zeit habe sich natürlich viel geändert, im Gemeindeleben und natrlich auch in der Pflege.


Jetzt gehe es für ihn weiter. Seit längerem sei er in Begleitung von Gemeinschaften "unterwegs", nun absolviere er mit seiner Frau noch eine Ausbildung zum Schlaf- und Entspannungspädagogen. Kontakte hier in Schermbeck habe er schon geknüpft, um im Ort tätig zu bleiben. "Ich habe die eine Aufgabe beendet, bin aber trotzdem noch da.".  berichtete Optenhövel.
Er bedankte sich zum Schluss seiner Ansprache auch bei Pastor Xavier für die Unterstützung und bot ihm nach dem Ausscheiden von Pfarrer Klaus Honermann seine Hilfe bei Verwaltungsaufgaben an. Auch das weitere Seelsorgeteam schloss er in seinen Dank für das "Wir miteinander" ein. . . 

 

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