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Was macht eigentlich der Klimaschutzmanager in Schermbeck

26.6.2020 Schermbeck (pd). Seit fast zwei Jahren ist Thomas Heer, der Klimaschutzmanager in der Gemeindeverwaltung Schermbeck tätig. 

Klimaschutz bedeutet Verantwortung für das Leben zukünftiger Generationen zu übernehmen.Dieser Verantwortung hat sich der Rat der Gemeinde Schermbeck gestellt. Parallel zum Ausbau der Erneuerbaren Energien wurde bereits im Jahr 2012 ein integriertes Klimaschutzkonzept für eine zukünftig klimagerechtere Entwicklung der Gemeinde erarbeitet und beschlossen. Kernstück des Konzeptes ist ein vielfältiges Maßnahmenpaket, welches nicht nur allgemeine Ziele, sondern auch Projekte beinhaltet, um lokal erzeugte Treibhausgase zu reduzieren bzw. zu vermeiden. Das Konzept wurde durch ein externes Fachbüro entwickelt und im Rahmen einer Öffentlichkeitsbeteiligung fortgeschrieben. Es ist auf der Internetseite der Gemeinde Schermbeck abrufbar (Rubrik Wirtschaft: Klimaschutz).

Umsetzung des Schermbecker Klimaschutzkonzeptes:

Die von der Gemeinde Schermbeck im Rahmen der sukzessiven Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes geschaffene Stelle für einen Klimaschutzmanager wird durch eine NKI-Förderung mit 90 Prozent über drei Jahre aus Bundesmitteln gefördert. Seit dem 15.08.2018 ist die Stelle durch Herrn Thomas Heer besetzt. Innerhalb der ersten beiden Jahre wurden von Herrn Heer unterschiedlichsten Projekte umgesetzt bzw. angestoßen. Seine gute Vernetzung innerhalb des Ortes zur Energiegenossenschaft, den Schulen, Unternehmen und der Bevölkerung ist dabei sehr hilfreich die vielfältigen Themen zielgruppenspezifisch näherbringen zu können.

Hier einige Beispiele der bereits umgesetzten Projekte und Maßnahmen:

- Öffentlichkeitsarbeit & Umweltbildung (z.B. Umweltfilmwoche für Schulen, 2020 nahmen 200 Schülerinnen und Schüler teil)
- Organisation und Koordination von Fachinformationsvorträgen (z.B. Infoabende zum Thema Heizungstausch und Solarenergie)
- Einrichtung eines neutralen, kostenlosen Energieberatungsangebotes im Rathaus (Kooperation mit der Verbraucherzentrale)
- Aufbau des elektrischen Carsharing „ScherMyCar“ (in Zusammenarbeit mit der Energiegenossenschaft, Volksbank und innogy)
- Förderung der Nahmobilität (z.B. Planung einer Mobilstation am Rathaus)
- Monitoring der Klimaschutzmaßnahmen und CO2-Bilanzierung
- Organisation und Durchführung des Fahrradwettbewerbes STADTRADELN (2019: 500 Teilnehmende sind rund 58.000 Km gefahren)
- Projekte zum Thema Artenvielfalt (z.B. Blühwiesenanlage)
- Veranstaltungen und Aktionstage (z.B. E-Mobilitätstag auf dem Rathausparkplatz)
- Informationskampagnen zum Stromsparen im Haushalt (z.B. „Kühlschrank-Wettbewerb“)
- Kooperationsprojekte mit dem Klimabündnis der Kommunen im Kreis Wesel (z.B. Klimasparbuch)
- Vertretung der Gemeinde Schermbeck in den Nahmobilitätsarbeitskreisen des Regionalverbands Ruhr (RVR) und des Kreises Wesel

Auch in das Thema der baulichen Entwicklung des Ortes ist der Klimaschutzmanager involviert. Aktuell wird unter seiner Federführung an einer Klimaschutzrichtlinie für Schermbecker Neubaugebiete gearbeitet. Dabei werden energetische, aber auch ökologische Themen, wie beispielsweise die Ausrichtung der Dächer für die optimale Nutzung von Solarenergie oder die Vermeidung von Schottergärten mit Blick auf zunehmende Extremwetterereignisse thematisiert.

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