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22.6.2015 Erle (geg). „Ich bin ja nicht ganz weg", das sagte der ehemalige Löschzugführer Helmut Demmer, der am Sonntag, zwei Tage nach seinem 60. Geburtstag. in die Ehrenabteilung der Raesfelder Feuerwehr verabschiedet wurde, ganz pragmatisch.

„Wenn der Löschzug meine Hilfe benötigt, spring ich gern noch ein, ansonsten freue ich mich jetzt auf die Zeit mit meinen Enkelkindern", sagte er im Gespräch.
Das Feuerwehr-Gen hat Helmut Demmer bereits mit in die Wiege gelegt bekommen, wie man im Volksmund sagt. Der Großvater Eberhard war Mitbegründer der Wehr in Erle, der Vater Hubert war von 1948 bis zum seinem Tod im Jahr 2013 Mitglied des Löschzugs Erle und Sohnemann Thomas ist seit einiger Zeit ebenfalls aktives Mitglied im Löschzug und führt nun die Familientradition fort.
















Helmut Demmer wurde im Jahr 1974 Mitglied der damaligen Feuerwehr Erle.
Und so verwundert es auch nicht, dass sich Helmut Demmer, als Johannes Stevens sein Amt im Jahr 1999 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, auch aus Traditionsbewusstsein als Löschzugführer zur Verfügung stellte. „Niemand wollte das machen, der Löschzug wäre aufgelöst worden", erinnert er sich. In diesem Jahr (1999) erhielt er auch das Feuerwehrehrenzeichen in Silber, für 25jährige Treue.
Und schon ein Jahr später wurde er zum stellvertretenden Wehrführer Raesfelds ernannt, seit März 2002 trägt er den Dienstgrad Gemeindebrandinspektor.
Weshalb er gern Mitglied der Feuerwehr ist? Die Antwort fällt kurz und knapp aus: "Wegen dem Gemeinschaftssinn und der Kameradschaft".

















Zur Verabschiedung war die ganze Feuerwehr geladen, was den Bürgermeister zu der Frage veranlasste: "Und wie habt ihr das denn einsatztechnisch geregelt?" Aber da musste sich der AndreasGrotendorst um die Sicherheit seiner Bürger keine Sorgen machen. Denn ein Teil der Anwesenden trank nur Wasser.
„Danke Helmut, dass die Feuerwehr nicht nur bei Unfällen oder Bränden zügig zur Stelle war, sondern auch immer dann, wenn Erle Euch gebraucht hat. Zum Beispiel auch bei dörflichen Festen," so Grotendorst in seiner kurzweiligen Laudatio an einen „umgänglichen Typen", der besonders in den letzten Jahren Motivator, Initiator, Führungskraft und Kamerad gewesen sei. Seine Dankesworte richtete Andreas Grotendorst auch an Mechtild Demmer für die moralische Unterstützung in all den Jahren. Denn nach so manchem Einsatz könne man nicht einfach so ins Bett gehen, sondern benötige das Gespräch mit einem Menschen, der einem ganz nahe stehe, sagte Grotendorst.
Dankesworte richtete Kreisbrandmeister Johannes Thesing an Helmut Demmer, der auch aus persönlichem Interesse zur Verabschiedung eines Kollegen nach Erle kam.


Mit der Verabschiedung von Helmut Demmer wurden gleichzeitig auch die Brandinspektoren (Foto v.li)  Jörg Wachtmeister und Andre'Szcesny zu stellvertretenden Wehrführern bestellt. Somit gibt es nun erstmalig zwei Vertreter des Wehrführers Klaus Ostendorf. Dazu sagte Andreas Grotendorst:"Die Aufgaben sind sehr vielfältig geworden, wir sollen mal schauen wie sich das bewährt".

 

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