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28.5.2015 Schermbeck (geg). „Ich lerne Orte und Menschen kennen, die ich so sicher nicht kennengelernt hätte", sagte der Innenminister Ralf Jäger gestern auf seiner „Komm Tour" die ihn auch nach Schermbeck führte.

Es ist die dritte Radtour bei der er sich vorgenommen hat, Land und Leute aus einer anderen Perspektive aus, als von der Regierungsbank in Düsseldorf kennenzulernen und zu schauen was den Menschen vor Ort unter den Nägeln brennt.

















Auf seiner Agenda standen neun Städte und Gemeinden und eine Tour von 160 km am Niederrhein. Dort informierte er sich über die Arbeit von Vertretern ehrenamtlicher Vereine, Initiativen und Projekte. "Unsere Gesellschaft lebt von ehrenamtlichem Engagement. Ohne die Menschen, die das Ehrenamt ausfüllen, würde vor allem in sozialen Bereichen buchstäblich das Licht ausgehen", sagte Jäger. Aber dass es dieses Ehrenamt vorwiegend in ländlichen Bereichen gebe, das ist dem Minister bewusst. „In der Stadt leben die Menschen zu anonym", sagte er. .



















Die jeweiligen Bürgermeister der besuchten Städte und Gemeinden bestimmten die Projekte, die der Innenminister ansteuerte. Drei Stunden lang saßen der Minister Ralf Jäger und der Bürgermeister Mike Rexforth am Mittwochabend zusammen, um über die Sorgen und Probleme der Gemeinde Schermbeck zu sprechen. Der Wunsch nach einem Zweckverband für Wirtschaftswege, das Gemeindefinanzierungsgesetz und auch die Finanzierung der Asylbewerber waren Themen die Rexforth ansprach. Dabei erklärte Jäger, dass auch er der Überzeugung sei, dass die Kommunen hier deutlich entlastet werden müssten. Er versprach das Thema mit zum Flüchtlingsgipfel im Juni in Berlin mitzunehmen.



















Um halb zehn schwang sich Innenminister Ralf Jäger, ganz vorbildlich mit gelber Weste und Helm- mit seinen Begleitern und dem Schermbecker Bürgermeister am Hotel Voshövel aufs Rad um das erste Ziel anzusteuern. Das Lühlerheim. Mit dabei sein Beraterteam, Sicherheitsexperten und der stellvertretende Bürgermeister Engelbert Bikowski. Gleich zu Beginn legte der 55jährige Minister ein ordentliches Tempo vor und Mike Rexforth kam ganz schön ins Schwitzen: „Und dann auch noch Gegenwind" berichtete er lachend bei der Ankunft.



















Bei einem kleinen Imbiss und Getränken erhielt der Duisburger Politiker von Geschäftsführer Theo Lemken und dem stellvertretendem Vorsitzenden der Stiftung Wolfgang Jung, Informatives über die Einrichtung und der Arbeit im Haus, dem sich ein Rundgang durch die Werkstätten, dem Don Bossow Haus und den Außenanlagen anschloss.
Auch die Sorgen der Einrichtungsleitung, dass das Klientel immer jünger werde, nahm Jäger interessiert zu Kenntnis. Dass der Bereich Jugend- und Sozialhilfe viel früher als bisher zusammen arbeiten sollten schloss er aus den Schilderungen. Und: „Wir brauchen diese stationären Einrichtungen". Recht schnell war die Stunde und die Gesellschaft schwang sich erneut aufs Rad, um das Dorfgemeinschaftshaus in Schermbeck anzusteuern.


















Bürgermeister Mike Rexforth und der Vorsitzende des Trägervereines Wolfgang Paul berichteten mit Stolz von dem Werdegang der Baumaßnahme, die trotz einiger Widerstände im Ort schließlich doch zum Vorzeigeprojekt wurde. Die 4.500 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden beeindruckten den Minister dabei sehr. Er unterstrich, dass das Ehrenamt eine Stärkung erhalten müsse. Ralf Jäger lobte das außerordentliche Engagement und den guten Zusammenhalt aller beteiligten Institutionen und Vereine.
Nach einer Stärkung am Fingerfoodbufett zeigten Wehrführer Gregor Sebastian und Löschzugführer Martin Wilsing dem Minister die Räumlichkeiten des Altschermbecker Löschzugs, die ebenfalls im Wesentlichen durch Eigenleistung erbaut, renoviert und erweitert wurden.

 

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