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Text und Foto Ralf Bose
2.4.2015 Schermbeck
. Gundermann, Brennnessel, Girsch, Frauenmantel und Spitzwegerich: Für die einen ist es Unkraut, für die anderen das leckerste Wildgemüse der Welt.

Doch in den allermeisten Fällen werden die Pflanzen als Unkraut aus den Gartenbeeten gerupft. Das immer mehr in Vergessenheit geratene Wissen um die Verwendung der Wildkräuter (wieder) zu entdecken, das war das Thema des Netzwerkvortrages am Mittwochnachmittag im evangelischen Gemeindehaus.
Heimische Wildkräuter haben enorme Vitalität, besitzen wegen der ätherischen Öle Heilkräfte und schmecken richtig gut, erfuhren die zahlreichen Interessenten.


„Diese grünen Köstlichkeiten auf dem Tisch überraschen Ihren Gaumen", versprach Jutta Becker-Ufermann, die ihre Begeisterung für die Artenvielfalt der Natur auch in Kursen und Führungen auf ihrem Hof „Appelbongert" weitergibt. Manch unscheinbares Pflänzchen sei zum Beispiel ein hervorragender Geschmacksverstärker für Suppen
Wo diese heimischen Wildkräuter in der Natur zu finden sind und wie man sie erkennt, das war das Hauptthema an diesem Nachmittag.
Recht schnell war festgestellt, dass viele Teilnehmer einen Garten haben. Die Aufmerksamkeit und die Neugier wurden geweckt, als man hörte, was im eigenen Garten zwischen Blumen und Gemüsen noch so alles Essbare und vor allen Dingen Gesundes wächst.
Jutta Becker-Ufermann erklärte zum Beispiel was und wie die Brennnessel verarbeitet werden kann und welche Heilwirkung dieses „Unkraut" erzielen kann. Erinnern sie sich: Zu Großmutters Zeiten wurde es als Spinatersatz benutzt.
Ob Wildkräuterbutter, Un-Kraut Quiche, Crêpe-Rolle gefüllt mit Hopfensprossen oder Gundermann-Parfait. Man werde überrascht sein, welche Möglichkeiten "Mutter Natur" bietet.
Am Ende sind alle Teilnehmer ein bisschen schlauer. Beim nächsten Mal, wenn das "Unkraut" im Garten verschwinden soll, rät Becker-Ufermann: "Nicht bekämpfen, sondern aufessen."



 

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