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16.3.2016 Schermbeck. Strahlende Gesichter gab es bei der Geburtstagsfeier der Volksbank Schermbeck. Bankdirektor Rainer Schwarz eröffnete passend zum 125. Gründungstag der Bank eine Ausstellung die auf die Geschichte des Hauses blickt. .

Zusammen mit den ehemaligen und amtierenden Aufsichtsräten und Vorständen wurden elf Schautafeln enthüllt. Diese zeigen die „wechselhafte, aber erfolgreiche Geschichte" der regionalen Genossenschaftsbank, so Schwarz in seiner Rede. „Auch wenn wir unser Geschäftsmodell ständig überarbeitet haben, so haben wir uns nie grundlegend geändert. Selbstverantwortung, kurze Entscheidungswege, die Selbstverwaltung vor Ort durch unsere Mitglieder und den Aufsichtsrat, die Selbsthilfe für Menschen, Vereine und Organisationen - das sind die Grundprinzipien der Volksbank Schermbeck."


















Im Anschluss servierten gründerzeitlich verkleidete Bankmitarbeiter Geburtstagstorte für die Kunden und Mitglieder.
Rainer Schwarz betonte besonders, dass die Geschichtsausstellung „nicht von einem professionellen Geschichtsbüro eingekauft wurde, sondern von den eigenen Mitarbeitern selbst erarbeitet wurde." Diese präsentierten dann auch die Schautafeln und führten durch die Ausstellung. Die Tafeln sind transportabel und werden auf allen Veranstaltungen der Volksbank in 2016 zu sehen sein.
Im Jahr 1891 wurde von 43 Bürgern aus Schermbeck, Damm, Bricht, Overbeck, Rüste und Altschermbeck der Schermbecker Spar- und Darlehnskassenverein eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht gegründet. In der Zeit der Hochindustrialisierung in Deutschland hatte die Landbevölkerung kaum Zugang zu den damals existierenden Banken. Kredite wurden oftmals über private Geldverleiher vermittelt. Viele Bürger verschuldeten sich und verloren ihre wirtschaftliche Existenz.




















Zu dieser Zeit entwickelten die Gründerväter der Genossenschaften, Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch, eine Idee, wie man den vermeintlichen Verlierern der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung helfen könne. Sie wollten den Mittelstand aus seiner Existenzkrise herausführen und den Menschen helfen, sich selbst zu helfen. Unter dem Motto: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele", gründete sich am 15.03.1891 der Vorläufer der heutigen Volksbank. In den ersten Jahrzehnten wickelte die Bank ihre Geschäfte in einem Nebenraum der Gaststätte Menting (heute Hotel Zur Linde) ab. An einem Stehpult wurde die komplette Buchführung von Hand und im Kopf durchgeführt. 1957 wurde das Bankgebäude an der Mittelstrasse gebaut, ab den 1960er Jahren wurde nach und nach moderne EDV-Technik eingeführt.
Bankvorstand Norbert Scholtholt erinnert sich: "Früher, wenn mein Vater die Buchführung für unseren Hof machte, war immer nur von „der Bank und dem Konto 18 29" (sprich: Achtzehn Neunundzwanzig) die Rede. Heute weiss ich, die Bank, dass konnte nur die Volksbank Schermbeck sein. Und es muss wohl Ende der 1970er gewesen sein. Da hatten unsere Kontonummern nur vier Stellen. 18 29 halt."
1988 schlossen sich die Gahlener und die Schermbecker Volksbank zusammen. Heute ist die Volksbank Schermbeck eine moderne Universalbank, die 72 Mitarbeiter und Auszubildende beschäftigt. Sie betreut Kundengelder im Gesamtvolumen von 879 Millionen Euro und hat 10.845 Mitglieder (Stand 30.12.15).
Die Geschichtsausstellung ist bis zum 01.04. in den Räumen der Volksbank zu besichtigen.
Gast war zum Geburtstagsempfang auch Jörg Winkelsträter von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg, Wesel und Kleve. Er wusste: „Es gibt nicht viele Unternehmen, die auf eine solche traditionsreiche Geschichte zurückblicken können." Gerade mal vier Unternehmen wurden für das 125-jährige Bestehen ausgezeichnet.


Nach der Ausstellungseröffnung wurde der Geburtstag mit den Ehrengästen geifeiert. In der Gründungsgaststätte Menting, jetzt Janowitz. "Im Kreis der Menschen, die die Volksbank Schermbeck über Jahre, über Jahrzehnte begleitet und geprägt haben," so Norbert Scholtholt. Und:"Die ihr auch ihren Stempel aufgedrückt haben.Im Kreis der Menschen, die die eine und andere Geschichte und Anekdote über „die Bank und ihr Konto" erzählen können.Im kleinen, im internen Kreis. Bei leckerem westfälisch-rheinischem Essen. Bei dem ein oder anderen geistigem Getränk."

Der Videobeitrag:
http://www.schermbeck-grenzenlos.de/index.php/videos1

 

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