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Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer zieht Bilanz

18.1.2017 Raesfeld (pd). Beim Neujahrstreffen in Erle ließ die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer das vergangene Jahr Revue passieren. Was wurde im vergangenen Jahr angestoßen? Was wurde umgesetzt und was sind die Pläne für das Jahr 2017?

 

Ein voller Erfolg war im vergangenen Jahr das schon fast traditionelle „Tischlein deck dich", das in Homer stattfand. Bei der Planung des Frühstücks wurden Homeraner Bürger mit ins Boot geholt, so dass die Veranstaltung an der alten Schule sehr gut angenommen wurde. Nachdem in den letzten drei Jahren in allen drei Ortsteilen das „Tischlein deck dich" bei der Bevölkerung eine gute Resonanz fand, wird die Tradition 2017 am 09. Juli in Raesfeld am Naturerlebnisgelände im Tiergarten am Schloss Raesfeld fortgesetzt. Den Termin sollte man sich schon mal vormerken. 
Bislang wurden die Projekte und Aktionen durch kreative Ideen der Vorstands- und Beiratsmitglieder der Stiftung ins Leben gerufen, wie z.B. die Anschaffung der Rollfiesten und Plauderbänke sowie das „Tischlein deck dich". Anregungen und Wünsche kamen auch über die Schulen und Kindergärten, wie die „Klasse 2000", das Haus der kleinen Forscher und das Mentorenprogramm zur Berufsfindung. Drei Ideengeber aus der Ideenbox, die zum ersten Mal beim Frühstück in Homer und dann beim Vereinsmarkt in Raesfeld aufgestellt wurde, sind zwischenzeitlich belohnt worden. Die Box wird die Stiftung künftig begleiten, so dass alle Bürgerinnen und Bürger Anregungen für neue Projekte geben können. 
Ein großer Teil des Engagements der Bürgerstiftung ist auch in die Flüchtlingsarbeit geflossen. So wurde Unterstützung geleistet bei den ersten Deutschkursen für Erwachsene und Kinder, bei der Einrichtung der Kleiderkammer und durch die Anschaffung eines Druckers für das Bewerbungstraining. 
Ebenso war das Projekt der Integrationsbeauftragten der Gemeinde Nicole Höbing und dem Leiter des Jugendhauses Philipp Hatkämper „Raesfeld kocht international" ein wichtiger Bestandteil zur Integration der Flüchtlinge in unserer Gemeinde. Dabei ist ein Kochbuch entstanden, das Rezepte von Flüchtlingen und Einheimischen zeigt. „Ich war von dieser Idee sofort begeistert", so Heiko Gudel von der Bürgerstiftung. Das Kochbuch „Raesfeld kocht" wurde u.a. mit Unterstützung der Stiftung finanziert und konnte noch vor Weihnachten auf den Markt gebracht werden. Es ist bei den Volksbanken Raesfeld und Erle, der Sparkasse Raesfeld, im Bürgerbüro und im Naturparkhaus Tiergarten zum Preis von 12,95 € erhältlich. 
Gemeinsam mit tatkräftiger Unterstützung von Flüchtlingen und dem Bauhof der Gemeinde hat die Bürgerstiftung rund um Raesfeld 1250 Blumenzwiebeln gepflanzt, so dass im Frühjahr die Gemeinde etwas bunter wird. 
Der Ausblick auf das Jahr 2017 zeigt, dass die Aktiven der Bürgerstiftung neben den bestehenden Projekten, die fortgeführt werden, auch neue Ideen haben, wie z.B. der mobile Einkaufswagen, der an einem Tag in der Woche ältere Menschen vor ihrer Wohnung abholt, sie beim Einkauf begleitet und wieder nach Hause bringt. Außerdem soll die Kultur in Raesfeld gefördert und die Ideen aus der Ideenbox umgesetzt werden. Weitere Überlegungen sind die Anlage eines Trimm-dich-Pfades oder eines Wassertretbeckens. 
Ein weiterer sozialer Gedanke wäre die Förderung zur Einrichtung einer Omega Gruppe in Raesfeld. Die Gruppe sieht ihre Aufgabe darin, die Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen zu gewährleisten, durch Hausbesuche, Beratung und vielerlei praktische Unterstützung. 
Die aufgeführten Ausführungen zeigen, dass die Bürgerstiftung aktiv ist und weiterhin aktiv bleiben möchte. „Viele Projekte können jedoch ohne finanzielle Unterstützung nicht umgesetzt werden" so die Vorsitzende Jutta Bonhoff. „In der Vergangenheit haben wir viele Spenden erhalten, die z.B. bei Geburtstagen, bei Fußballturnieren und bei Pfingstbräuchen gesammelt wurden, so dass wir einiges umsetzen konnten", so Jutta Bonhoff weiter. Durch Spenden wird allerdings das vorhandene Stiftungskapital nicht gesteigert. Dieses könnte durch Zustiftungen erfolgen, die dem Kapital zugeführt werden und nicht angetastet werden dürfen. Es können nur die Erträge, die sich aus dem Stiftungskapital ergeben, für Projekte in Anspruch genommen werden. Wenn Sie eine Zustiftung vornehmen wollen, ist dieses auf der Überweisung zu kennzeichnen. Die Höhe der Zustiftung ist an keine Betragshöhe gebunden. Näheres finden Sie auch unter www.stiftung-reh.de
Allerdings ist die Bürgerstiftung neben der finanziellen Unterstützung auch auf die Mitwirkung von weiteren Ehrenamtlichen angewiesen. Es ist auf Dauer nicht mehr möglich, dass die derzeitigen Aktiven der Stiftung alle Projekte alleine bewältigen. Daher wäre es schön, wenn sich weitere Bürgerinnen und Bürger finden würden, die Spaß daran haben, die Stiftung ehrenamtlich zu unterstützen bzw. bei Projekten mitarbeiten möchten. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, sprechen Sie die Aktiven der Stiftung einfach an. Auch können Sie sich telefonisch unter der Tel.-Nr. 02865/90969, oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit uns in Verbindung setzen.

 

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