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"Kann ich mir die Welt kaufen?"

13.3.2017 Schermbeck. Die Schüler der Q2 haben sich für ihr Theaterprojekt ein Stück ausgesucht, das es in sich hatte. Der Titel: "Hysterikon" von Ingrid Lausund. Das Publikum sah das temporeiche Drama am Freitag - und Samstagabend.


Die Thematik mit viel Text - das war alles andere als leichter Stoff. Die 19 Darsteller in  wechselnden und ganz unterschiedlichen Charakteren. suchten in teilweise gewollt überspitzten Szenen den Sinn des Lebens. Manchmal humorvoll (- Welcher Mann lässt sich schon mit der Erlaubnis seiner Frau in der Tiefkühltruhe einen blasen, nur damit sie dann auch ihre Einbauküche erhält?), und manchmal beim Einblick in die Gedankenwelt eines Schauspielers auch zum Luft anhalten. Die Viefalt der Szenen erzählten ganz unterschiedliche Geschichten. 
Die Akteure fragten nach verpassten Träumen, inneren Konflikten und Neurosen. Auch (manchmal recht unverblühmt) im Publikum.


Die Welt als Supermarkt "Eskaladen". Das war der "Tatort" .
Spaghetti für 1,99, Spülschwämmchen im Sonderangebot und die Suche nach einem Leben mit zehn Prozent mehr Inhalt. Links im Regal Tomaten, Karrieren finden sie weiter oben, zwischen Intrige und Verrat. 
Indische Räucherstäbchen gleich bei den Menopausen.  
Unten die sogenannte Bückware. Je tiefer, desto billiger. Hält das Rückgrat biegsam.  
Wieviel haben sie noch auf dem Konto? Reichts noch für die große Liebe, oder besser doch das blonde Sonderangebot? Wie läuft ihre Beziehung? Mehr auf ihre Kosten, mehr auf seine? Wer zahlt drauf?  
Der Kassierer zuckt mit den Achseln und kassiert. Abgerechnet wird wie immer am Schluß. 
Für jede verpasste Gelegenheit gibts eine Abbuchung von der LifeCard. Mit 50prozentiger Reduzierung, 
"Kann ich mir die Welt kaufen, so wie sie mir gefällt?" Und falls ja, was für Folgen hätte das? Eine Frage die so mancher Besucher mit nach Hause nahm. 
Anspruchsvoll wars- wie das Leben. Nachhaltig? Hoffentlich.



Ein gutes halbes Jahr hatten die 35 Projektteilnehmer Zeit, um das Stück zu erarbeiten. Davon 19 darstellend und 16 im HIntergrund fungierend, sei es als Bühnenbauer, Beleuchter, Maske, Catering oder für die Technik.
Dabei vollbrachten die jungen Menschen wohl eine Höchstleistung, denn die heiße Phase der Proben, die mitunter bis in den späten Abend hineingingen, fiel gleichzeitig auch in die Vorklausurenphase.

Chapeau liebe Q2- das war sehr eindrucksvoll. 

Der Videobeitrag: 

 

 

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