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MISA LUTERANA COLOMBIANA

28.4.2017 Schermbeck (pd). Der Chor der deutschsprachigen Evangelischen Kirchengemeinde San Mateo ist vom Deutschen Evangelischen Kirchentag zur Mitwirkung eingeladen und auch zu Gast in Schermbeck

 

Und zwar am Sonntag, den 14. Mai 2017, um 17 Uhr in der Schermbecker St. Georgskirche

Der Organisator des Schermbecker Besuches Pfarrer i.R. Wolfgang Bornebusch ist der Kirchengemeinde San Mateo in Bogotá / Kolumbien auf besondere Weise verbunden durch seine Vakanzvertretung in den Jhren  2012/2013. Ausd iesem Grund freut er sich besonders auf den Besuch. "Wenn der Chor bei uns Station macht, dann befindet er sich auf einer Konzertreise, deren Endstation der Deutsche Evangelische Kirchentag in Wittenberg und Berlin ist, wo er ebenfalls auftreten wird", so Bornebusch, der auch darauf hiweist, dass der Chor die Vorabendmesse am 13. Mai um 18 Uhr in der katholischen St. Ludgeruskirche mitgestaltet wie auch den Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde am 14. Mai um 10 Uhr in der Evangelischen St. Georgskirche.
Vor dem Hinetrgrund des Auftritts in Berlin wurde dem Komponisten Fransisco José Cristancho Hernández die “Misa Luterana Colombiana” in Auftrag gegeben - mit dem Hinweis:Die Deutschsprachige Evangelische Kirchengemeinde will dem Deutschen Evangelischen Kirchentag aus Anlass des 500jährigen Reformations-jubiläums ein musikalisches Geschenk machen, dem man seine kolumbianische Herkunft anmerkt. So sind denn der Charakter dieser Komposition, seine Rhythmen und seine Instrumentierung typisch kolumbianisch.


Zum Inhalt
Es ist Sonntag morgen, und in vielen Ecken Kolumbiens stehen die Gläubigen nach einer schweren Arbeitswoche auf. Es riecht nach verbranntem Holz, das noch nicht ganz verglüht ist, und wieder angefacht
wird, um eine “Agua de Panela”, einen schwarzen Kaffee, eine Bouillon,eine “Changua” zu kochen oder um die durch die tropische Sonne gereiften Kochbananen zu braten. Man hört die Kühe, die von kräftigen Händen gemolken werden. Von den gleichen Händen, die am Tag zvor die Erde bearbeitet haben, um den Reissamen zu säen, den sie gemäss der Tradition wie einen Schatz gehütet haben, die die Früchte mit ihren unendlich vielen Geschmäckern geerntet haben, von den Händen, die unermüdlich sind, wenn es darum geht, die Familie durchzukriegen.
Es ist Sonntagmorgen und die Gläubigen bereiten sich vor auf ein heiliges Treffen. Mit Wort, Wein und heiligem Brot wird ein Fest gefeiert, das den niedergeschlagenen Geist und die betrübte Seele aufrichten soll. Die Gläubigen kommen schon.
Man hört die Harfe mit “Capachorhythmen” aus den “Llanos” und ein “Cuatro” mischt sich ein mit Bravour. Der Tiple lässt sich von den Bergen hören wie auch die Esterilla und die Puerca, die sich durch die Bandola und Guitarre verführen lassen. Das Rauschen, das An- und Abschwellen des Meeres erfüllt die Stimmung, unterbrochen nur duch die immer näher kommenden Trommeln, Klarinetten und Marimbas. In den bunten, feuchten Urwäldern beruhigen die indianischen Wiegenlieder die hungrigen und weinenden Babys. Aus den Hütten, aus allen Ecken und Winkeln kommen die Gläubigen, dem frohen Ruf der Glocken folgend, um sich mit den Brüdern und Schwestern zu treffen, die die gleiche Nahrung und den gleichen Gott suchen.

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