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L’Abi est belle – Wir verduften

7.7.2017 Schermbeck (pd). 13 Jahre Schule haben ihren wohlverdienten Abschluss gefunden! Das Abitur, der höchste Schulabschluss in Deutschland, haben 86 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schermbeck geschafft.


Heute wurde nach einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst in der Ludgeruskirche in der Niederrheinhalle der Beginn eines neuen Lebensabschnitts gefeiert.
Die Ansprache des Schulleiters Norbert Hohmann:

Liebe Abiturientinnen und liebe Abiturienten,
liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Frau Raupach als Vertreterin der Schulpflegschaft!
Heute ist es endlich so weit! Ich möchte Ihnen, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, im Namen der gesamten Schulgemeinde ganz herzlich gratulieren.
Das diesjährige Abitur blieb, neben dem immer üblichen Nervenkitzel für alle Beteiligten, ohne Skandale in den Medien. Aber die Klausuren in Mathematik und Biologie stellten in diesem Jahr eine besondere Herausforderung dar.
Ich bin stolz, dass unsere Schülerinnen und Schüler diese mit Umsicht und Zielstrebigkeit gemeistert haben und Ihre Ergebnisse sich wirklich sehen lassen können: Der Abiturdurchschnitt beträgt bemerkenswerte 2,44, wobei wir auch in diesem Jahr herausragende Einzelleistungen testieren können. Einmal wurde sogar die 1,0 erreicht
und das ist mehr als bemerkenswert. Wem Sie dazu gratulieren dürfen, eröffnen wir Ihnen im Laufe des Abends.
Sie, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, sind vor 9 oder 3 Jahren auf unsere Schule gekommen; voller Neugier auf das Unbekannte (unsere Schule), voller Erwartungen. Und nun, nach Befriedigung der Neugier, in dem Glauben, alles gelernt zu haben, verlassen Sie uns – Sie verduften.



Sie gehen mit einem Motto, das wohldurchdacht ist, philosophisch fundiert ist und den Nachweis Ihrer erworbenen Reife dokumentiert:„L’Abi est belle – wir verduften.
Die Fremdsprachenkenntnisse, die Ihr Motto nachweist – L’Abi est belle, das Abitur zu besitzen ist schön – verknüpft mit der onomatopoetischen (lautmalerischen) Variation einer optimistischen Weltsicht – La vie est belle, das Leben ist schön, belegen eindrucksvoll die universalen Erkenntnisse, die Sie in 13 Jahren Schulausbildung erworben haben: „La vie est belle“ ist der Titel eines oscarprämierten Films, von guten Restaurants, zahlreichen Liedern und nicht zuletzt der Name eines bekannten Parfums von Lancôme. Sein Duft verkörpere – so Lancôme –eine positive Grundeinstellung zum Leben. Er erwecke alle Sinne und strahle französische Schönheit und Eleganz aus. Er vereine das Kostbare mit dem Wesentlichen.
Der Duft ist also offensichtlich Symbol für ihren persönlichen Weg zum Glück, zeigt, wie Sie sich von jeglichen Zwängen lösen und völlig frei und glücklich sind. Und auch, wie Sie selbstbestimmt und auf persönliche Art und Weise über ihr Leben entscheiden und es so schöner gestalten.


Wie schon der Philosoph Vincent Cespedes schrieb: „Dem Glück kann man nicht nachjagen, man entscheidet sich dafür.“ Mit Ihrem Motto sagen Sie Ja zum Leben und Ja zu sich selbst, verabschieden sich von Zwängen und Diktaten und wählen Ihren persönlichen Weg zum Glück.
Ihr abschließendes Statement „Wir verduften“ lässt zahlreiche Deutungen zu; eine davon: „sich schnell und unauffällig entfernen, um einer unangenehmen oder gefährlichen Situation zu entgehen“. Dies haben Sie natürlich nicht gemeint. Unauffällig waren Sie nie. Unangenehm war unsere Schule nie. Ihre Aussage ist universaler: Sie haben aus dem Chemie- und Biologieunterricht selbstverständlich im Blick, dass Aromastoffe flüchtige Substanzen der Stoffklassen der Aromaten, Ester, Terpene, Alkylpyrazine, Aldehyde oder Ketone sind, die im Wesentlichen durch den Geruchssinn wahrgenommen werden, indem sie über die Rachen-Nasen-Verbindung an die Sinneszellen der Riechschleimhaut in der Nasenhöhle gelangen. Die Riechschleimhaut enthält beim Menschen etwa 10 Millionen Riechzellen, die sich ihrem Geruchsrezeptor nach in etwa 350 Rezeptortypen unterscheiden lassen, wobei jeder durch eine bestimmte molekulare Struktur eines Geruchsstoffs erregt wird. Durch gleichzeitige Erregung verschiedener Rezeptorzellen ist eine weitaus höhere Anzahl verschiedener Geruchs-Empfindungen möglich, und davon kann der Mensch einige Tausend zu unterscheiden lernen.


Vielfalt statt Einfalt: Das ist Ihre Textaussage, das ist Ihre Jahrgangsstufe. Ergo: Ein weise gewähltes Motto, das Ihre ganzheitliche Bildung beweist.Ich möchte aber – neben dem Lob für Sie – nicht vergessen, Sie – liebe Abiturientinnen und Abiturienten – an die Menschen zu erinnern und denen zu danken, die Ihnen immer wieder, ohne zu resignieren, mit Rat und Tat zur Seite standen:
Da sind zuerst Ihre Eltern zu nennen, deren Nerven in all den Jahren Ihrer Schulzeit sicher oft genug strapaziert wurden.
Dann, damit es nicht in Vergessenheit gerät, die Klassenlehrerinnen und – lehrer in der Grundschule und der Sekundarstufe I, die Sie unermüdlich unterstützt haben, damit Sie ihr schulisches Ziel erreichen.
Weiterhin: Alle Lehrerinnen und Lehrer, die in den 13 Jahren ausdauernd beigetragen haben, sowohl Wissen als auch verantwortliches Handeln zu vermitteln.
Und, in den letzten drei Jahren für Sie besonders wichtig: Ihre Beratungslehrerin, Frau Kersting und Ihr Beratungslehrer, Herr Trost.Ihnen gilt auch mein besonderer Dank!


Ich bin sicher, dass Sie an unserer Schule in 9 bzw. 3 Jahren das Rüstzeug erworben haben, um im Studium und im Beruf Ihre Frau und Ihren Mann zu stehen. Dann haben wir den zentralen Auftrag, den der Staat der Institution Schule für die gymnasiale Oberstufe gegeben hat, erfüllt: Erziehung zur Selbstständigkeit in sozialer Verantwortung.
Oder aus einer ganz anderen Perspektive: Sie alle haben sich – weil im Fach Deutsch in der Obligatorik für Ihren Jahrgang sowohl für die Grundkurse als auch die Leistungskurse vorgegeben – in der Qualifika-tionsphase mit Goethes Faust auseinandergesetzt und können nun getrost mit Heinrich Faust formulieren: „Habe nun, ach! Deutsch, / Mathematik und Englisch, / Und [...] auch Biologie! / Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.“, und sich auf den Weg gemacht zu erkennen „Was die Welt/ Im Innersten zusammenhält.“ Ich wünsche Ihnen, dass Sie nie in die Si-tuation Fausts geraten und rezitieren müssen: „Da steh ich nun, ich ar-mer Tor! / Und bin so klug als wie zuvor.“


So bleibt mir nun, Ihnen mit Goethes Faust auf den Weg zu geben: „Greift nur hinein ins volle Menschenleben! / Ein jeder lebt‘s, nicht vie-len ist‘s bekannt, / Und wo Ihr‘s packt, da ist‘s interessant.“, das Glas zu erheben und auszurufen: „Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele, / Als festlich hoher Gruß, [Ihnen] zugebracht!“
Ach, bevor ich’s vergesse – wie schon Mephisto sagte: „Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern“.
Am 2. Dezember versuchen wir, das Ehemaligentreffen zu reaktivieren. Nach dem Tag der offenen Tür treffen wir uns ab 14.00 Uhr bei „Nappenfeld’s“ an der Ludgeruskirche



Nachname Vorname
Aupers Luzie
Baetz Lucas
Barth Bianca
Becks Lars
Berger Lara
Bergermann Maren
Berkel Patricia
Besten Tim
Brokemper Svenja
Bußmann Pauline
Cleve Nele Marie
Cluse Jan-Marcel
Ebbing Nele
Einhaus Moritz Peter
Franken Nele
Franz Victoria
Fries Matthias
Gedikli Oguzhan
Gerner Celine Marie
Glawe Eileen
Gojny Marcel
Grund Daniel
Gutknecht Luisa
Hadder Denise
Hahn Tobias
Hamann Marit
Heinrichs Charlotte Maria
Henzel Elisa
Höllger Marvin
Höper Sebastian
Hornemann Felix
Hülsdünker Stella
Kammer David Jake
Klasen Jonas Alexander
Klein Christian-Tobias
Kleine-Brockhoff Mats Noah
Kleinespel Gina Maria
Knoop Fin-Torbjörn
Knufmann Lina Maria
Koch Mirko
Kochem Jil
Kochem Julie
Kölking Noel
König Nele
Kuhlmann Henrik
Küppersbusch Tim
Lippach Silvan Leander
Michel Tom
Mohan John-Rajat
Nachname Vorname
Müller Brit Greta
Nondorf Luisa
Oestreich Helena
Ostermann Elisabeth
Paul Hendrik
Pelny Kathrin
Praschnikar Luca Noel
Raupach Luisa-Friederike
Reßing Bastian
Reuter Lara
Ridder Jana
Sabani Florim
Sahin Irem
Schaub Nina
Schidelko Sean
Schoel Esther
Schulte genannt Geldermann Johanna
Schulze Pauline
Seddig Christopher-Robin
Sievering Marisa
Sonntag Nadine
Stenkamp Rebecca
Sticken Elias Maximilian
Strock Florian
Timmermann Juliane
Tomicki Luca
Trienen Katharina Maria
Uguz Serkan
Underberg Hanna
Werner Diego
Westrich Friederike
Wiegel Tom Luca
Wilms Julius
Wloka Nicole
Wobbe Nick
Würzinger Lea
Zeh Steffen

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