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Bio Eier sind gefragt

10.8.2017 Schermbeck (geg). Der Blick in das Eierregal eines Raesfelder Supermarktes heute Mittag lässt mein Gesicht lang werden. Bioeier sind aus. Andere dagegen sind noch reichlich zu haben.

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Fipronil lässt grüßen
Eine starke Nachfrage nach ihren Produkten erleben Silke und Hubert Bonhof von der Marienthaler Straße in Schermbeck, die einen Biohof betreiben und den Raesfelder Supermarkt beliefern, derzeit. Kaufen kann man die Eier auch auf dem Hof, offizielle Öffnungszeiten gibt es nicht. Es dauert nicht lang da fährt auch schon ein weiterer PKW aufs Gelände. Aus steigen zwei Herren- Stammkunden sind es. Der eine möchte 30 der andere 10 Eier. "Oh recht klein sind die ja, egal dann ess ich eben drei Spiegeleier, anstatt zwei zum Frühstück," ist zu hören. Der Cholesterinspiegel lässt grüßen, aber davon will er nichts hören. "Eine Lüge die aus den USA kommt," behauptet er lachend. Dafür esse er eben weniger Fleisch.
Vor fast 20 Jahren haben die Bonhoffs den Hof, der seit dem 19. Jahrhundert von der Familie konventionell bewirtschaftet wird, auf Biolandhaltung umgestellt, Schweine Rinder und 1000 glückliche Hühner sind der Schwerpunkt in der Tierhaltung.


Reichlich Platz haben die 1000 Hühner und einige Hähne auf dem Hof, insgesamt stehen den Tieren 10.000 Quadratmetern Freifläche zur Verfügung. Schatten spenden dort einige Bäume.
Morgens zwischen acht und zehn Uhr legen die Hühner ihre Eier, berichtet Silke Bonhoff. die fürs Einsammeln zuständig ist. Diese werden aus den Legenestern im Stall per Fließband abtransportiert, dann gewogen, nach Größe sortiert, per Hand gestempelt und zu den Verkaufspartnern in der Region gebracht.
In Schermbeck ist das der Biohof Deiters, ansonsten liefern die Bonhoffs jeden Tag frisch nach Raesfeld und Borken und verkaufen ihre Eier natürlich auch ab Hof. Derzeit mit steigender Nachfrage.


Leider produzieren die Hühner natürlich nicht mehr Eier, hinzu komme, dass gerade der Wechsel stattgefunden hat und junge Hühner den Biohof bezogen haben.
Die Hühner sind jetzt im Alter von 18 Wochen bereits legereife Junghennen. "Der Wechsel findet zu den Sommerferienstatt, da der Bedarf an Eiern dann etwas nachlässt"., erklärt die Biobäuerin. Das passe eigentlich dann ganz gut, denn in der Phase der Eingewöhnung gebe es weniger und zunächst auch kleinere Eier. Deshalb kaufen Silke und Hubert Bonhoff, die den Hof im Nebenerwerb betreiben, derzeit die Eier, die sie aufgrund der gestiegenen Nachfrage zusätzlich benötigen, zum Beispiel vom Hof Buskamp, der an der Marienthaler Straße zu finden ist, allerdings in Erle.

 

 

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