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"Roswitha Cornelis ist ein wandelndes Lexikon"

22.8.2017 Schermbeck. Als Roswitha Cornelis ihre Ausbildung als Verwaltungsangestellte bei der Germeinde begann, benutzte sie noch Bleistift und Schreibmaschine.

Die ersten 14 Tage habe sie auf einem Holzstuhl an einem großen Schreibtisch gesessen und Steuerbeschiede per Schreibmaschine getippt. Sie erinnert sich: “Ich war mit sicher, dass ich das nicht mein ganzes Berufsleben mache“. Hat sie auch nicht und ist deshalb bereits seit 40 Jahren Angestellte in der Gemeindeverwaltung.
Aufgrund dieses Dienstjubiläums wurde sie in einer kleinen Feierstunde geehrt. „40 Jahre bei dem gleichen Arbeitgeber, das ist doch was“, freute sich Bürgermeister Mike Rexforth, der das Ereignis gern in die Öffentlichkeit trug. Denn 563 Ehen, hat Roswitha Cornelis die auch Standesbeamtin ist, geschlossen und durch ihre Tätigkeit im Renten, Wohnungs- und Sozialamt und heute im Steueramt sei sie sicherlich jedem Schermbecker schon mal begegnet. Der Bürgermeister schätze an ihr ihre Offenheit, ihre Zuverlässigkeit, ihr Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Bürgern, ihren Blick üerbd en Tellerrand und ihre Verlässlichkeit. Und auch etwas was man in einem Zeugnis schon mal negativ interpretieren könnte: „Ihre Kommunikationsfreudigkeit“, so Rexforth der betonte, dass das eine besonders positive Eigenschaft sei. „In den vielen Jahren ist sie zum wandelnden Lexikon geworden Roswitha kennt hier fast jede Familie“.
„Lobhudelei“, nannte das Roswitha Cornelis und bedankte sich dafür. Rexfort nannte es „Tatsachen“. Und er sei sich sicher, dass er hier auch für seine Vorgänger spreche. Dem schloss sich der Amtsleiter Jürgen Hindricksen gern an, fügte ihr Engagement bei den Praktikanten und Azubis, um die sich Roswitha Cornelis liebevoll kümmere, an.


Beim Blick zurück sagt sie, dass sie immer gern zur Arbeit gegangen sei. Und das im wahrsten Sinne des Wortes denn sie hat es nicht so weit. Das betrachtet sie als großes Glück. Nach der Arbeit ein paar Schritte laufen und den Kopf freipusten lassen, oder schnell mal mittags nach Hause, das wär schon toll. Wichtig sei ihr aber stets gewesen, es mit Menschen zu tun zu haben. Irgendwo im stillen Kämmerlein und nur Akten wälzen, das sei nicht ihr Ding.
Denke sie an den Beginn ihrer Ausbildung, dann denke sie auch an Hierarchien, die es für ihren damaligen Chef Gemeindedirektor Walter Rösen gab. „Ich bin ihm immer recht ehrfürchtig begegnet, erzählte sie und dass sie in dieser Zeit auch Benehmen gelernt hätte. Auch wenn das altmodisch sei „Das fehlt mir heute einfach,“ sagt sie. Ein Stirnrunzeln bei ihrem Chef habe damals auch die Benutzung des väterlichen Mercedes bei der Fahrt zur Berufsschule gesorgt. Denn Rösen fuhr (immer) einen Opel.
Zur Feier des Tages bekam sie von ihrer Tochter Sarah Föcker eine zweistöckige Torte mit Altenordner auf dessen Rücken der Verlauf ihrer Dienstzeit nachzulesen war.
Sechs Jahre dürfen sich die Kollegen und Bürger und der Chef Mike Rexforth noch an Roswitha Cornelis noch erfreuen, dann steht der Ruhestand an und darauf freue sich die Großmutter von zwei Enkeln schon.

 

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