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Mit Pauken und Trompeten zum Fest abgeholt

4.9.2017 Schermbeck (geg). Da staunte Hans Zelle nicht schlecht und machte doch ein freudig überraschtes Gesicht, als er am Samstag von den Mitgliedern seiner Nachbarschaft  abgeholt wurde.


Mit Pauken und Trompeten und einem ganz besonderen Transportmittel machte sich die Schar bemerkbar und holte ihn zum Nachbarschaftsfest ab. Begrüßt wurde dieser von den Gieselern Esther Boekee und Lina Pellegrito, die das Fest organisiert hatten. Auf quitschgelben Sesseln, die auf der Ladefläche eines VW Doka befestigt waren, durfte Hans Zelle Platz nehmen, die Freiluftfahrt genießen und den Menschen zuwinken.


In diesem Jahr feierten rund 150 junge und erwachsene Bewohner des Bösenbergs, der Garten - und der Rosenstraße ihr 50jähriges Jubiläum. Gründer dieser Nachbarschaft war seinerzeit Hans Zelle.
Lautstark zog die Festgesellschaft am frühen Nachmittag mit ihrem Begründer durch die Straßen bis zum Haus der Familie Pellegrito und Halfmann. Denn dort fand das fröhliche und recht abwechslungsreiche Fest statt.
In einer kurzen Ansprache machte Zelle auf die Bedeutung von Nahbarschaften aufmerksam, die sich allerdings im Laufe der Zeit verändert und den gesellschaftlichen Gewohnheiten angepasst habe.


Ob Nothilfe in Krisenzeiten, oder kurzfristige Kinderbetreuung heutzutage, in der Nachbarschaft kann man schnelle Unterstützung oder auch ein freundliches Wort finden. Für manche werden zufällige Nachbarn sogar zu Freunden oder zur Wahlfamilie, die das eigene Leben bunter und glücklicher machen. Unterstrichen wird das ganze durch den Zusammenschluss als Nachbarschaft, der besonders in der Nachkriegszeit eine große Bedeutung hatte. Aber: „Stellten früher die Nachbarschaften bei Beerdigungen die Sargträger ist das heute schwierig, weil die Männer tagsüber durch ihren Beruf nicht verfügbar sind“, so Zelle. Heute sei es undenkbar dass ein Leichnam von Nachbarn gewaschen und eingekleidet werde, das übernehmen heute Beerdigungsinstitute. Heute stehe die Geselligkeit an erster Stelle. Und das wurde am Samstag ganz deutlich.


Waren es bei der Gründung im Jahr 1967 insgesamt 45 Familien die sich zusammengeschlossen haben, ist die Zahl heute auf 30 geschrumpft. Zum Fest eingeladen, wurden auch Bewohner der drei Straßen, die nicht dem Zusammenschluss der Nachbarschaft angehören. Diese waren dann auch zahlreich zugegen. Viele Spielstände waren für die Kinder aufgebaut. Die Band „Muckefuck“ spielte am späten Nachmittag für die Gäste.

 

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