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"Music for peace"

11.9.2017 Schermbeck (geg). „Wir schaffen gemeinsam mehr“ unter diesem Motto veranstaltete die Sparda Bank West einen Spendenwahlwettbewerb.

Die Gesamtschule gewann dabei 2.000 Euro für ihr Projekt „Music for peace“ mit der ungarischen Partnerschule „Lauder Javne Iskola“ in Budapest, die kürzlich symbolisch von Jens Schulz, Leiter der Weseler Filiale überreicht wurden. „Wir freuen uns über jeden Gewinner, denn unser genossenschaftlicher Gedanke lebt genau wie das Wettbewerbsmotto davon, dass sich möglichst viele beteiligen“, so Jens Schulz bei der Scheckübergabe.
Zur Abstimmung gestellt wurden insgesamt 415 Projekte, 11 dabei aus dem Kreis Wesel. Die Gesamtschule platzierte sich auf dem 25. Platz. Das bedeutete am Ende eine finanzielle Unterstützung von 2000 Euro, über die sich der Projektleiter Peter Grotendorst riesig freut.


Im Übrigen lässt sich das Motto des Spendenwahlwettbewerbs grundsätzlich auch auf die Gesamtschule übertragen. Denn aus ganz unterschiedlichen Perspektiven wird hier gemeinsam mit Schülern aus anderen Ländern, unter anderem gegen Ausgrenzung, Rassismus oder Diskriminierung gearbeitet. „Wir schaffen gemeinsam mehr“ eben. „Eine Verständigung geht nur, wenn die Menschen sich kennenlernen“, so Norbert Hohmann.
Als im Jahr 2013 die Klezmer Band der neuen Partnerschule anlässlich des Musicals „Brundibar“ zu Gast in Schermbeck war, hat Schulleiter Norbert Hohmann direkt eine Partnerschaft angestrebt, auch wenn er wusste, dass sich das schwierig gestalten wird.
„Unser Besuch im nächsten Jahr in Ungarn wird teuer, wir müssen aufgrund der Wohnverhältnisse der ungarischen Familien in Hostels wohnen“, so Grotendorst. Eine öffentliche Förderung gibt es in Ungarn für das Projekt nicht. Die Einstellung des Präsidenten Viktor Orbán zur jüdischen Bevölkerung sei als schwierig zu bezeichnen.
Begonnen wird die gemeinsame Arbeit der ungarischen und 17 deutschen Schüler aus den Klassen sieben bis zehn, bereits vom 17.9. bis zum 24.9. Dann werden die ungarischen Schüler in Schermbeck erwartet. Für diesen Besuch werden die 2000 Euro eingesetzt. 
Im Rahmen des Projektes lernen die Schülerinnen und Schüler die Wurzeln der jüdischen KlezmerMusik kennen. Zusätzlich soll unter anderem das Thema Diskriminierung beleuchtet werden. Verbindendes soll trotz des offensichtlich Trennendes ein stärkeres Gewicht bekommen.
Am 23.9. wird es um 18 Uhr in der Aula ein Abschlusskonzert geben. Damit das Konzert auch richtig gut klingt, proben die jungen Musiker bereits vor dem offiziellen Projektbeginn an den Musikstücken. Die Musikalische Leitung haben Christiane Spellerberg und Edgar Möllmann, beteiligt ist auch Jaisy Manthuruthil.
Der Gegenbesuch im nächsten Jahr geht dann richtig ins Geld- kostet 8296 Euro. Das hat Peter Grotendorst ausgerechnet und sich stark bemüht, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Dieses Geld erhält die Gesamtschule von der Stiftung „EVZ- Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.“ Vor dem Hintergrund der Geschichte fördert die Stiftung EVZ die systematische und nachhaltige Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass gegenüber Sinti, Roma und Juden in Europa.

 

 

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