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DPSG Stamm: Beitrag zu einer gesunden Gesellschaft im kirchlichen und öffentlichen Leben

18.9.2017 Schermbeck (pd/geg). Zum gemeinsamen Gottesdienst am Pfadfinderhaus versammelten sich die Pfadfinder und viele Gäste am Sonntagmorgen.

Gründer Heinz Böhnke begrüßte die auswärtigen Gäste, alle Schermbecker und mit gewohntem Augenzwinkern "..und die Brichter" nachdem die Bannerabordnungen der befreundeten Vereine in die große Jurte einzogen. Seine Frau Elfriede Böhnke, die den Stamm vor 40 Jahren mitgründete konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Fest teilnehmen. Die Stammesleiter Nadine Anschütz und Stefan Breil hatten für das Gründerpaar, dessen Liebe zu den Pfadfindern deutlich spürbar ist, eine Überraschung parat. Ein markantes Schild weist am Eingang nun auf die "Geburtshelfer" des Stammen hin.




Die Kollekte des Festgottesdienstes an diesem Morgen war für die Arbeit der Pfadfinder. Pfarrer Klaus Honermann gratulierte herzlich zum Jubiläum und teilte mit, dass der Kirchenvorstand beschlossen habe, als Geschenk den Betrag der Kollekte auf 700 Euro aufzustocken, damit eine neue Feuerjurte finanziert werden kann.
Die Predigt von Pastor und Präses Xavier Muppala, der den Gottesdienst zelebrierte, im Wortlaut.
Interessant, dass die Pfadfinder für ihr Jubiläum gerade diese beiden Bibeltexte ausgewählt haben, die wir gerade in der Lesung und im Evangelium hörten. Beide sprechen vom guten Hirten und seiner Herde: die Herde als gehorsames, bescheidenes Wesen, der Hirte als Verantwortungsträger mit Autorität. Deckt sich das mit den Prinzipien und der Lebensweise der Pfadfinder?

 

Nach Ordnung und Satzung der DPSG sollen die Mitglieder zu einer kritischen Weltsicht erzogen werden, und es soll ein Freiraum für Kreativität, für den Entwurf neuer Ideen geschaffen werden. Pfadfinder handeln als verantwortungsbewusste, mündige Bürgerinnen und Bürger. Damit tragen die Pfadfinder auch außerhalb des eigentlichen Pfadfinderlebens zu einer gesunden Gesellschaft im kirchlichen und öffentlichen Leben bei.

Beide Lesungen sprechen über einen wichtigen Punkt, die persönliche Nähe zwischen Hirt und Herde. Der Gute Hirt ist bei seiner Herde, und die Herde ist bei ihrem Hirten. Er liebt seine Herde, er hat zu jedem seiner Schafe eine ganz enge und persönliche Beziehung. Die Schafe kennen ihn, kennen seine Stimme und schenken ihm Vertrauen. Er, der Hirte, tut alles, um seine Schafe zu schützen. Jesus ist der gute Hirte, er will uns schützen und begleiten. Heutiges Fest ist ein lebendiges Zeichen, dass Jesus uns begleitet.


Als ich noch in Indien lebte, dachte ich öfter: Xavier, du bist jetzt alt genug, du hast jetzt schon so viel erfahren. Was soll noch kommen? Aber dann hier in Deutschland konnte ich feststellen: Viele Menschen sind doppelt so alt wie ich. 40 Jahre gibt es den Schermbecker Pfadfinderstamm. Ein stolzes Alter – aber nur halb so alt wie eure Gründer Heinz und Elfriede Böhnke. Man sagt manchmal: das Leben beginnt mit 40. Ja, als Heinz und Elfriede 40 waren, begann für sie ein neues Leben mit den Pfadfindern. Ein wirklicher Neubeginn! Die Zahl „40“ hat in der Bibel eine besondere Bedeutung. Der Zeitraum von 40 Tagen, 40 Jahren ist oft eine Zeit der Versuchung, der Probe, des Umbruchs. 40 Tage dauerte die Sintflut, 40 Tage hungerte und dürstete Elija am Berg Horeb. 40 Jahre – was für eine Zeitspanne! 40 Jahre lebte Moses im Exil in Ägypten; 40 Jahre zog das Volk Israel durch den Sinai; 40 Tage fastete und betete Jesus in der Wüste, 40 Jahre – eine Zeit, stark und fest zu werden.

Liebe Pfadfinder, ihr habt Grund zu feiern. Auch ihr seid durch Zeiten von „trial und error“ gegangen. Jetzt beginnt euer Leben. Glaubt nicht, weil ihr 40 seid, könnt ihr euch ausruhen. Konzentriert euch auf Neubeginn, und auf das, was ihr erreichen wollt und sollt. Denkt daran: ihr seid ein wichtiger lebendiger Baustein im Haus der beiden Evangelischen und Katholischen Kirchen in Schermbeck!

Wir danken herzlich allen Pfadfindern, die sich ehrenamtlich in unserer Ludgerus-Pfarrgemeinde engagieren! Ihr investiert in die Vorbereitung und Durchführung viel Leidenschaft, Kompetenz, Engagement und Zeit. Ihr ermöglichtet den Kindern und Jugendlichen unserer Gemeinde eine tolle Gemeinschaft und unvergessliche Erfahrungen. Dankeschön!

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