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Mit SchermbeckDeals ins Weihnachtsgeschäft

22.9.2017 Schermbeck (geg). Einen Marktplatz hat wohl jede Gemeinde. Die Gemeinde Schermbeck aber bekommt ab dem 1.11 einen ganz besonderen.

Einen virtuellen nämlich -  mit Namen „SchermbeckDeals“.
Die Kaufkraft im Ort lassen und den Menschen zeigen wie groß und vielseitig die heimische Angebotspalette ist und der Onlinekonkurrenz die Stirn beiten, das ist das Anliegen der Gemeindeverwaltung, der Werbegemeinschaft und des Ortsmarketingvereins „Wir sind Schermbeck“.


Am Donnerstag waren die Kaufleute eingeladen um einen ersten Einblick für die Plattform „SchermbeckDeals“ zu erhalten. Sehr erfreut waren die (ehrenamtlichen) „Macher“ dass das Interesse doch größer war als erwartet, der Saal Overkämping war rappelvoll. Angemeldet hatten sich 55 Personen spontan kamen noch etwa 20 dazu. 70 Gewerbetreibende ganz unterschiedlicher Coleur hatten Informationsbedarf und reagierten positiv.
Freude zeigte darüber auch Bürgermeister Rexforth dem viel daran gelegen sei, dass das Projekt ein Erfolgsprojekt werde. „Eine Statistik belegt, dass Schermbeck die zweitgrößte Kaufkraft in Wesel besitzt“, berichtete er.
„Mit diesem neuen Angebot sollen die Kunden motiviert werden, das Geschäft aufzusuchen“, erklärte der Vorsitzende des Marketingvereins Jens Ostermann-Schellekes.
Aus diesem Grund ist das Portal für auswärtige Gewerbetreibende nicht zugängig. Ausschließlich Schermbecker Unternehmer, egal ob sie der Werbegemeinschaft oder dem Marketingverein angehören oder nicht, können hier ihre Produkte präsentieren. Händler die bereits einen Shop besitzen, können sich auf diesen verlinken lassen. Die Kunden können sich ihr ausgesuchtes Objekt reservieren und anschließend im Geschäft abholen. Wie das funktioniert, das zeigte Rainer Schmidt, von "Creodorado" der das Portal entwickelte. Michel Leisren demonstrierte mit seinem Smartphone wie schnell ein Artikel mit Text und Foto auf der Seite eingestellt ist. Wer von den Unternehmer aber Hilfestellung benötigt, der kann ab sofort einen Beratungstermin vereinbaren.


An den Start geht das Portal am 1. November. Die Organisatoren hoffen, dass sich viele Gewerbetreibende an dem Projekt beteiligen, denn nur so mache es Sinn und nur so sei es auch finanzierbar, erklärte Rainer Schmidt. Jens Ostermann- Schellekes berichtete, dass die Anschubfinanzierung im vierstelligen Bereich bis einschließlich 31.3.2018 von der Gemeinde, von der Werbegemeinschaft und dem Marketingverein getragen werde. „Dann möchten wir das gern in Ihre Hände geben“, sagte er. Das bedeutet, dass dann ungefähr 15 Euro monatlich auf den Nutzer zukommen. Das Portal soll werbefrei bleiben.
Ob das auf lange Sicht ein Onlineshop werden kann, da sei man ganz offen, so Ostermann-Schellekes auf die Frage einer Besucherin, deren Meinung ist, dass die Menschen auf dem Sofa einkaufen und sich die Ware ins Haus bringen lassen möchten. Aber: “Das erfordert die Integration von Bezahlsystemen und steht auf einer ganz anderen rechtlichen Grundlage“ erklärte Michael Leisten, wobei Marco Krüger von „Einfach Anders“ der mit einem Onlineshop arbeitet, auch zu bedenken gab, dass man dann auch berücksichtigen müsste, dass vorhandene Onlineshops der Kaufmannschaft, die dort integriert werden sollen, ja dann auch kompatibel sein müssten. Und das wäre ein Problem.
Grundsätzlich wurde das Vorhaben von den Besuchern im Saal positiv aufgenommen. Man wolle nun erstmal an den Start gehen und schauen wie sich das Portal entwickelt.

 

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