Beeindruckende Musikalität bei "Music for Peace"

27.9.2017 Schermbeck (geg). „Es ist unglaublich, was hier in dieser Projektwoche geschehen ist“, lobte Schulleiter Norbert Hohmann das Engagement aller Beteiligten.


„Music for peace“ war das durchlaufende Thema der ungarischen und deutschen Schüler/innen in der letzten Woche an der Gesamtschule Schermbeck, während des Austausches mit der Lauder-Javne-Iskola in Budapest.
Die Kinder haben sich dabei nicht nur mit der jüdischen Klezmer Musik beschäftigt, sondern sich in workshops  auch Gedanken darüber gemacht, wie Diskriminierungen begegnet werden kann.


Ein dickes Lob gab es auch von Organisator Peter Grotendorst, der sich darüber freute, dass die Schüler/innen sehr engagiert dabei waren, und in Sachen Musik einen großen Fortschritt gemacht hätten.
Ihren Ursprung hat die Partnerschaft in dem „Brundibar“-Projekt, welches es vor vier Jahren gegeben hat. Die damalige Musiklehrerin Karin Garlich war daran nicht unbeteiligt. Über ihre Nichte Nina Dudek, die Spielleiterin an der Budapester Staatsoper war, wurde der Kontakt zu der  Band „Z' mirim“ hergestellt und die Musiker eingeladen, das Musical zu ergänzen.  So erhielt das eher tragische Musical Brundibar mit dem Auftritt der Band auch einen etwas leichteren Anstrich. Der Kontakt zu den Musikern von „Z‘mirim" ist geblieben.


Die ursprüngliche Formation gebe es aber nicht mehr, berichtete Grotendorst, die Schüler haben die Schule mittlerweile verlassen, lediglich vier von ihnen nahmen an dem Projekt teil und stimmten die Gäste auf das große „Klezmer Konzert“, welches nach der Pause zu genießen war, ein. Und natürlich war auch Karin Garlich an diesem Projekt wieder beteiligt.
Nicht nur die Lehrer waren von dem Ergebnis der Arbeit restlos begeistert, auch das Publikm spendete nicht enden wollenden Applaus.

Näheres im Videobeitrag