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Treffen der Naturschutzwacht des Kreises Wesel im Naturschutzgebiet Üfter Mark

31.10.2017 Schermbeck (pd). Die Naturschutzbeauftragten des Kreises Wesel haben sich am Forsthaus des Regionalverbandes Ruhr in der Üfter Mark in Schermbeck zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch getroffen.
Der dortige Revierförster des RVR, Herr Beemelmans, hatte sich bereit erklärt, den ehrenamtlich tätigen Naturschutzbeauftragten einen Einblick in dieses ca. 1.500 ha große überwiegend bewaldete Schutzgebiet zu gewähren, das sich über die Kreise Wesel, Borken und Recklinghausen erstreckt.

Die Naturschutzbehörde und der Regionalverband Ruhr verfolgen gemeinsam das Ziel, dieses wertvolle Naturerlebnisgebiet mit finanzieller Unterstützung des Landes, des Bundes und der Europäischen Union weiter zu entwickeln. Nicht ohne Stolz zeigte Herr Beemelmans den Naturschutzbeauftragten und den Mitarbeitenden der Naturschutzbehörde die in 2012 fertiggestellte Grünbrücke über die A 31. Sie wurde im Bereich eines alten Wildwechsels errichtet und wird hervorragend angenommen, was die dort aufgestellte Wildkamera eindrucksvoll belegt. Um den Wildtieren einen störungsfreien Rückzugsraum zu ermöglichen, gilt im Naturschutzgebiet Üfter Mark ein Wegegebot.

Erholungssuchenden steht ein hervorragendes Wegenetz zur Verfügung. Im Eingangsbereich am Rand einer ehemaligen Tonabgrabung wurde eine Beobachtungskanzel errichtet, von der man einen weiten Blick über dieses inzwischen rekultivierte Gelände genießt.

Beim abschließenden Erfahrungsaustausch im Forsthaus Üfter Mark konnte ein positives Resümee zur Entwicklung dieses Landschaftsraumes gezogen werden. Dies ist Motivation für alle im Naturschutz tätigen Kräfte. So wies Frau van Hemert, die seit Februar den Bereich Natur-, Artenschutz, Jagd und Fischerei beim Kreis Wesel koordiniert, auf die gute Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr hin. Die Ranger des RVR und die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten des Kreises Wesel nutzten die Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen. Im direkten Kontakt mit Erholungssuchenden vor Ort sollen der Bevölkerung die Schutzziele der landes- und bundesweit bedeutsamen Schutzgebiete vermittelt werden. Dabei kann auch auf die in den Naturschutzgebieten geltenden Regeln hingewiesen werden. Im nächsten Jahr ist erneut eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung geplant.

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