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Ein Abend mit Herz bei Frauen und Finanzen

13.11.2017 Schermbeck (geg). Auf Einladung von Frauen und Finanzen der Volksbank Schermbeck machten die Gäste eine kleine Reise in das eigene Herz.
 


Bis auf den letzten Platz besetzt waren die Stühle in der „herzlich“ geschmückten "Ehemaligen reformierten Kirche". Mit wärmenden Feuer, heißen Getränken und Arrancinis aus dem Apecini von Lina und Ben Pellerito, wurden die Damen an diesem Abend begrüßt. „Das ist doch hier so richtig was fürs Herz“, bemerkte eine Schermbeckerin lächelnd und trefflich.
Auch Beate Pracht, die Referentin zeigte sich recht angetan von der herzwärmenden Atmosphäre die die Verantwortlichen Petra Menting, Nicole Dembowski, Marita Puschnig, Magdalena Niehues, Annika Korte und Annika Friedrich für diesen Abend wieder geschaffen hatten. Beate Pracht legte den Gästinnen rund zweieinhalb Stunden lang und recht kurzweilig den Inhalt ihres Buches  "Das Herz unser Glücksmuskel" buchstäblich ans Herz. 


Kann man Glück wirklich trainieren? Ja, meint Beate Pracht, Sportwissenschaftlerin und Autorin. Denn das Herz könne man trainieren. Auch zum Glücklichsein.
Der Rhythmus des Herzens sei verantwortlich für das menschliche Glückgefühl. Anhand einiger einfacher Übungen, sei es möglich in die Entspannung zu finden und das eigene Glücksgefühl zu stärken. Kleine Geschichten aus ihrem Buch verdeutlichten ihre Ausführungen. Kleine Übungen, wie zum Beispiel Atemübungen des Publikums verdeutlichten dabei ihren Ansatz. „Das Herz ist die Quelle unserer Kraft“, sagt die ausgebildete Bankkauffrau Beate Pracht, die auf dem zweiten Bildungsweg ihr Diplom als Sportlehrerin absolvierte und 15 Jahre als Bewegungstherapeutin arbeite. Seit 10 Jahren trainiert sie mit ihren „Prachtlamas“ in Gelsenkirchen den Glücksmuskel, der nach Ruhe und Entspannung suchenden Menschen.
Beate Pracht erklärte, dass es allerdings auch Glücksverhinderer gebe, die eigenen Gedanken und Gefühle nämlich, die es gelte durch eine Herzfitness auf den richtigen Weg zu bringen. Unter Herzfitness versteht die Referentin die Fähigkeit eines Menschen, in oder kurz nach einer Stresssituation wieder „herunter“ zu kommen und die eigenen Emotionen wieder in Einklang zu bringen. Herzfitness bedeute im zweiten Schritt aber auch, dass man gelernt habe, nicht mehr weiter Spielball seiner Gefühle zu sein, sondern seine Emotionen selbst aktiv zu steuern. Anzeichen für eine mangelnde Herzfitness können sein, wenn Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen oder Reizbarkeit zunehmen oder man das Gefühl hat, unter Hochspannung zu leben und gar nicht mehr entspannen zu können.


Die Übung „Herzatmung“ aus dem Buch von Beate Pracht ist eine einfache Einsteigerübung.
 Nehmen Sie eine für Sie bequeme Haltung ein. Lenken Sie Ihre Wahrnehmung auf die Atmung. Atmen Sie, wie Sie immer atmen. Nehmen Sie Ihren Atembewusst wahr und lassen Sie die Luft ganz natürlich strömen. Während Sie sich auf Ihren Atem konzentrieren, werden Ihnen vermutlich viele Gedanken durch den Kopf gehen. Genauso können auch Gefühle auftauchen.
Lassen Sie beides zu. Bleiben Sie bei Ihrem Atem und nehmen Sie Ihre Gedanken und Gefühle wahr wie einen Kinofilm. Achten Sie allerdings darauf, nicht von Ihren Gedanken oder Gefühlen ergriffen zu werden. Für die Dauer der Übung sind Sie in diesem Film nur Zuschauer.
Legen Sie als Nächstes beide Hände mittig auf die Brust und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das Herz. Können Sie seine Schläge spüren?
Stellen Sie sich vor, als ob der Atem durch Ihr Herz in den Körper strömt und alles in Ihnen versorgt. Mit der Vorstellung, durch Ihr Herz zu atmen, verstärken Sie die natürlichen Prozesse im Körper. Atmen Sie dabei etwas langsamer und tiefer als gewöhnlich. Verbleiben Sie für einige Minuten bei Ihrem Herzen und richten Sie danach Ihre Aufmerksamkeit wieder auf Ihre Umgebung. Sie können an dieser Stelle die Übung beenden oder mit dem nächsten Schritt weitermachen.
Bleiben Sie mit Ihrer Konzentration bei der Atmung. Stellen Sie sich vor, dass Ihr Atem durch den gesamten Körper fließt. Als Bild hilft die Vorstellung einer sanften Meereswelle. Beim Einatmen strömt die Welle durch die Fußsohlen über die Beine hinein in den Leib und schließlich bis in den Kopf. Beim Ausatmen strömt sie vom Kopf durch den Körper hinab in die Füße und aus dem Körper heraus. Sie können das Tempo der Strömung selbst festlegen. Wenn Sie möchten, können Sie pro Einatmen und Ausatmen einen ganzen Wellenzyklus absolvieren. Wenn Ihnen langsame Wellen lieber sind, nehmen Sie sich die Zeit für mehrere Atemzüge. Machen Sie insgesamt fünf bis sechs Wiederholungen.
Im letzten Schritt sammeln Sie Ihren Atem wieder in der Brust. Nehmen Sie immer stärker Ihre Umgebung wahr und fühlen Sie das Hier und Jetzt, um die Übung zu beenden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite www.beate-pracht.de

Einige Fotos auch hier:
https://schermbeck-grenzenlos.de/index.php/fotos/frauen-und-finanzen-thema-herz-fotos-gaby-eggert

 

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