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Mein Schermbeck – Vorschlag/Antrag auf Einrichtung einer „Bürger-Service-App“ 

15.12.2017 Schermbeck. Antrag der Fraktion Büregr für Bürger an Bürgermeister Mike Rexforth:
Sehr geehrter Herr Rexforth,

wir begrüßen den ersten Schritt der Verwaltung in Richtung der Einführung eines neuen "Looks" und eines Corporate Designs (Logos), um auf diese Art und Weise ein modernes, offenes und vor allem bürgernahes Erscheinungsbild der Gemeinde Schermbeck zu prägen. Rein optisch ist der zum Tagesordnungspunkt 8. der Ratssitzung vom 20.12.2017 vorliegende Entwurf von christlichen Bauwerken dominiert. Die Kernaussagen "Radfahren - Einkaufen - Geniessen" sind zwar als eigenständige Wortmarke zu verstehen, lässt aber den Zusammenhang zur Bildmarke vermissen. Auch ist es sicherlich der künstlerischen Freiheit zuzuordnen, dass der blaue Farbton im Ortsnamen SCHERMBECK ungleichmäßig überwiegt. Auch vermissen wir in der Bildmarke die Farbe rot, z. B. als Platzhalter für die seit vielen Jahren in Schermbeck hergestellten Tonziegel oder Ziegelsteine. In seiner Gesamtheit ist der vorliegende Entwurf des neuen Logos als etwas blass zu bezeichnen. 
Unter der Gestaltungsmarke von Schermbeckern für Schermbecker möchte die BfB-Fraktion den "Relaunch" der Schermbecker Webseiten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt mit den nachfol-genden Ausführungen begleiten und unterstützen, denn die Digitalisierung soll den Bürgerinnen und Bürgern das Leben und Arbeiten in der Gemeinde grundsätzlich erleichtern.
Jeder spricht über die Digitalisierung. Kaum eine Branche, kaum ein Unternehmen und kaum eine kommunale Verwaltung bleibt von dieser Entwicklung unberührt. Schon jetzt besteht absolute Einigkeit darin, dass diese Digitalisierung vieles verändern wird. Aber was können die Kommunalpolitiker und die Gemeindeverwaltung dazu beitragen? 
Vielerorts erfolgt das Zusammenspiel zwischen der Gemeindeverwaltung und den von den Bür-gerinnen und Bürgern gewählten politischen Mandatsträgern nach wie vor auf der technischen und digitalen Basis von gestern und vorgestern. Es gibt flächenmäßig auch heute noch sehr große Städte und Gemeinden, die sich den Einsatz von mobilen Bürgerbüros mit mobilen Bürger-koffern im Rahmen der ländlichen Entwicklung sogar mit Bundesmitteln bezuschussen lassen, um so mit ihren Bürgern zu kommunizieren. 
Auch in unserer schönen niederrheinischen Gemeinde Schermbeck haben diverse Ideen diverser Leute zu diversen Internetauftritten wie beispielsweise 
- www.schermbeck.de 
- www.wir-sind-schermbeck.de 
- www.schermbeck-rundum.de 
- www.schermbeck-deals.de 
geführt. Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 
Diese Internetauftritte, egal ob von der Verwaltung der Gemeinde oder vom Gemeindemarketingverein, erfüllen in keinster Weise mehr die heutzutage üblichen Ansprüche der Bürger, Ver-braucher und Touristen. In diversen anderen deutschen Städten und Gemeinden haben die Verwaltungsspitzen diese neuen digitalen Möglichkeiten per App bereits erkannt und in zum Teil vorbildlicher Weise in die praktische Anwendung umgesetzt, um das Zusammenspiel zwischen Bürgern, Verbrauchern und Touristen mit der örtlichen Verwaltung und den übrigen Institutio-nen zu optimieren. Siehe unten stehende Auflistung. 
Wenn sich in Schermbeck die Verwaltungsspitze für eine zukunftsorientierte Breitbandverkabe-lung mit Glasfaserkabel einsetzt, dann darf man nicht auf der halben Wegstrecke stehenbleiben sondern muss der gesamten Bevölkerung einen zukunftsfähigen Internetauftritt der kurzen Ver-waltungswege für die Smartphonewelt per App anbieten. 
Dieses neue für den Bürger kostenlose Angebot wäre eine offizielle digitale Bürger-Service-App mit vielen Funktionen als nützlicher und komfortabler Begleiter mit der gleichzeitig Eingabe und Abruf von Informationen, Ideen, Anregungen und Beschwerden im direkten Austausch nicht nur zwischen der Gemeindeverwaltung und den Bürgern sondern auch zwischen Institutionen, Vereinen und Gewerbetreibenden erfolgen können. 
Bürgerinnen und Bürger können ihrer Gemeindeverwaltung auf diesem kurzen und kostenlosen Dienstweg schnell und problemlos per Smartphone und/oder Tablet ihre Ideen, Anregungen und Beschwerden mitteilen und sich gleichzeitig über Dienstleistungen und Serviceangebote der Gemeindeverwaltung informieren oder sich sogar persönlich informieren lassen, wenn Änderungen z. B. bei Müllabfuhrterminen oder wenn besondere Events oder Veranstaltungen auf dem Gemeindegebiet oder im Rathaus stattfinden. 
In einer ersten Ausbaustufe dieser Bürger-Service-App könnte ein solch kleines Programm für Smartphones und Tablets über die Dienstleistungen und Serviceangebote der Gemeinde infor-mieren, in einer zweiten Ausbaustufe kann diese App als Basis für Kontaktinformationen vom Bürger zur Verwaltung benutzt werden, um z. B. über überquellende öffentliche Mülleimer, über wilde Müllkippen auf dem Gemeindegebiet, über ausgefallene öffentliche Beleuchtungsanlagen, über Schlaglöcher auf Fuß- und Radwegen oder im Winter über nicht gestreute Fußwege zu in-formieren. Auch wären Terminabsprachen mit dem Bürgerbüro für z. B. Ausweisangelegenheiten denkbar. 
"Viele Augen sehen mehr." Mit dieser digitalen Unterstützung der Verwaltung durch die Augen der Bürger kann dazu beigetragen werden, dass Missstände und andere Schwachstellen wesentlich schneller in den Kenntnisbereich der Verwaltung gelangen. Damit kann dieser Bürgerservice zu einer deutlichen Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes unserer Gemeinde beitragen. 
Wer als Bürger eine solche Meldung per App vorgenommen hat, erhält vom zuständigen Ord-nungsamt eine Eingangsbestätigung als Rückmeldung und Bestätigung dafür, dass diese Meldung in der Verwaltung in die Bearbeitung genommen wurde. Darüber hinaus wird eine Verlinkung mit der Online-Gemeindekarte vorgenommen. 
In einer weiteren modularen Ausbaustufe könnte diesem kleinen Programm auch eine Online-Karte unseres Gemeindegebietes angehängt werden, in der der Bürger per GPS-Ortung z. B. den genauen Geocaching-Standort der ausgefallenen Straßenlaterne übermitteln kann. Jeder einzelne Bürgerhinweis könnte mit einer sogenannten Ampelschaltung kombiniert werden, um auf diesem Wege sowohl dem meldenden Bürger als auch der übrigen breiten Öffentlichkeit kund zu tun, in welchem Bearbeitungsstand sich der jeweilige Hinweis befindet, um so auch Doppelmeldungen zu reduzieren bzw. zu vermeiden. 
Die Möglichkeiten einer solchen App bilden den Weg ab für eine Digitalisierung der Kontakte zwischen Bürger und Verwaltung. Nehmen sie als einfaches Beispiel den bereits genannten On-line-Terminplaner mit dem Bürgerbüro. Oder stellen sie sich vor, ihr Smartphone beinhaltet ihren persönlichen, auf ihr Haus oder ihre Wohnung zugeschnittenen Abfallkalender mit den für sie richtigen Müllabfuhrterminen. 
Das an dieser Stelle auch ein Angebot für Radtouristen und die Verknüpfung zu dem entsprechenden Kartenmaterial enthalten ist, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Aber auch die Ant-worten auf Fragen, wie weit ist es bis zum nächsten Arzt oder wo ist das nächste Lebensmittelgeschäft oder wo gibt es Tankstellen oder E-Ladestationen, lassen sich relativ einfach in den digitalen Gemeindeatlas einbinden. 
Auch vorstellbar und sicherlich auch realisierbar wäre eine Einbindung der tagesaktuellen An-gebote von Netzwerk, Bürgertreff und der kirchlichen Einrichtungen. Auch die Schermbecker Vereine und deren Angebote sollten an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Gleiches gilt auch für die Angebote und Schermbeck-Deals der gewerblichen Anbieter in unserer Gemeinde. 
Sicherlich ist die Verwaltungsspitze in der Lage, sich über den Kostenrahmen einer solch mo-dernen digitalen Kommunikationsbasis ein belastbares Bild zu beschaffen. Wenn man dann noch die wahrscheinlichen Einsparungen bei der Pflege und jeweiligen Aktualisierung der bisherigen unterschiedlichen Internetauftritte gegenrechnen würde, kommt sicherlich auch die Verwal-tungsspitze der Gemeinde Schermbeck zu dem Ergebnis, dass dieser Antrag schnellstmöglich in die Praxis umgesetzt wird. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Verwaltungsspitze und damit die Entscheidungsträger in dieser digitalen Materie noch nicht umfassend auskennen, ha-ben wir in der Anlage eine beispielhafte Auflistung von Städten und Gemeinden mit diesen be-reits bestehenden digitalen Bürger-Service-Apps angefügt. 
Mit freundlichen Grüßen

gez. Klaus Roth             gez. Gerhard Pszolla
Fraktionsvorsitzender    Fraktionsmitglied

 

Beispielhafte Auflistung von Städten und Gemeinden mit "Melde-Service-App"
Heidelberg-App "Mein Heidelberg" mit den Schwerpunkten
- Erkundung, Navigation, ÖPNV, Abfallkalender, Events, Kontakt & Feedback
Stadt Recklinghausen "Melde-App" erweitert um
- einen Nachrichtenservice per WhatsApp
- eine App der kommunalen Servicebetriebe einschl. Abfallkalender
- eine Katalog-App der Stadtbücherei
Stadt Herten hat die "City-App Herten" mit den Themen
- Meldeservice, Kontakt und Feedback
- Abfallkalender
- Sehenswürdigkeiten
- Veranstaltungen
- Neuigkeiten aus dem Rathaus
Die Stadt Arnsberg setzt mit der "Arnsberg-App" auf das bürgernahe Mitmach-Projekt "Ge-neration Zukunft Arnsberg" als zeitgemäßes ergänzendes Kommunikationsmedium mit den Schwerpunkten
- Neuigkeiten aus dem Rathaus mit Kontakt & Feedback
- ÖPNV
- Abfallkalender
- Kino und Events
Stadt Gladbeck, siehe hierzu den Bericht aus der Dorstener Zeitung vom 18.11.2017
Buchholz in der Nordheide verfügt über eine reine "Melde-App" für die direkten Kontakte zwi-schen Verwaltung und Bürger
Stadt Dorsten setzt auf die für Bürger kostenlose Müllkalender-App der Firma sector 27
Zwischenzeitlich haben sich seit der Einführung auch die Städte Raesfeld, Marl und Oer-Erkenschwick diesem System angeschlossen.
Kreis Kleve als KLE-App im Netz für den besten Kreis von den Lokalpionieren.

Die Internetseite "Total-lokal.de" listet unter dem Suchbegriff "City-App" bereits weitere 22 Städte und Gemeinden in Deutschland auf, die dieses zeitgemäße und damit tagesaktuelle Kommunikationsmittel bereits installiert haben, zum Teil selbstverständlich derzeit auch noch parallel zu den bestehenden Internetauftritten der jeweiligen Städte und Gemeinden.

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