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Bislang 30.000 Tonnen Salz gestreut - Straßenwärter sind bereit für die Feiertage

21.12.2017 Gelsenkirchen (straßen.nrw). Ob es weiße Weihnachten gibt, steht noch nicht fest. Und ob der Winterdienst von Straßen.NRW ausrücken muss, ist ebenfalls
noch offen.
Dazu reicht ja schon überfrierende Nässe. Auf jeden Fall stehen die 1.900 Straßenwärter des Landesbetriebes Straßenbau (natürlich auch in den Gemeinden)  parat, um auch während der Feiertage für möglichst schnee- und eisfreie Fahrbahnen zu sorgen. Bislang gab es in diesem Winter schon zahlreiche Einsätze der "Männer und Frauen in Orange", bei denen rund 30.000 Tonnen Salz gestreut wurden.
Kern der Einsatzsteuerung sind die Winterdienstzentralen von Straßen.NRW. Sie sind jeweils den Autobahnniederlassungen Hamm und Krefeld angegliedert. Noch bis April überwachen und bewerten die Mitarbeiter der Winterdienstzentralen die kurzfristige Wetterentwicklung und den Straßenzustand auf den nordrhein-westfälischen Autobahnen. Die Mitarbeiter der Winterdienstzentrale stehen bei ihrer Arbeit im engen Kontakt mit der Autobahnpolizei und dem Deutschen Wetterdienst. Ständig werden Informationen ausgetauscht.
Deutet sich eine Wetterlage an, die einen Winterdiensteinsatz erfordern könnte, informiert die Winterdienstzentrale den Bereitschaftsdienst der jeweiligen Autobahnmeisterei. Der Dienst macht auch nicht Halt vor den Feiertagen. Während der normalen Arbeitszeiten behalten die Meistereien die Wetterlage natürlich auch selbst kontinuierlich im Auge und planen daraufhin ihre Einsätze.
Die Straßen.NRW-Autobahnmeistereien sind werktags von 7.30 bis 16.15 Uhr (freitags 13.30 Uhr) besetzt. Deutet sich nach den Wetterprognosen eine winterliche Lage
außerhalb dieser Zeiten an, wird ein Bereitschaftsdienst eingerichtet.
Bei Straßen.NRW sind aktuell rund 220 Straßenwetterstationen im Autobahnnetz und rund 60 im Zuge von Bundes- und Landesstraßen installiert. Hiermit wird der Straßenzustand überwacht. Die Straßenwetterstationen erfassen punktuell auf Brücken und in kritischen Streckenabschnitten meteorologische Daten (Lufttemperatur, relative Luftfeuchte und Niederschlag) und Straßenzustands-Daten (Oberflächentemperatur, Fahrbahn trocken oder feucht und Eisbildung).
Die Winterdienstzentralen und Meistereien nutzen diese Daten, um einen zielgerichteten und gegebenenfalls auch vorbeugenden Winterdiensteinsatz durchzuführen. Der Deutsche Wetterdienst erstellt unter Einsatz von speziellen
Prognosemodellen detaillierte SWIS- Straßenwetterprognosen für klimatisch einheitliche Regionen unterteilt nach Höhenstufen. SWIS steht für Straßen-Wetter-Informations-System.
Der Fuhrpark des Straßen.NRW-Winterdienstes besteht aus rund 520 Straßen.NRW-eigenen LKW und Geräteträgern. Außerhalb der Autobahnen, auf den Bundes- und Landesstraßen unterstützen Fremdfirmen mit rund 180 Unternehmer-LKW die Straßenmeistereien im Winterdienst.

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