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Breitbandversorgung für die Außenbereiche greifbar nah

21.12.2017 Region (geg). Das freudige „Grinsen“ der Bürgermeister und Wirtschaftsförderer von Hamminkeln, Schermbeck und Hünxe war beim Pressetermin nicht zu übersehen.

Haben sie doch alles richtig gemacht, als sie sich entschlossen in Sachen Breitbandförderung für die unterversorgten Außenbereiche zusammenzuarbeiten und einen gemeinsamen Förderantrag zu stellen.


Dazu wurde in Zusammenarbeit mit der MICUS Strategieberatung GmbH aus Düsseldorf, im Frühjahr diesen Jahres eine Strategie zum geförderten Glasfaser-Ausbau der „weißen Flecke“ auf der Landkarte erarbeitet und ein entsprechender Förderantrag gestellt.
Mit Erfolg.
Die Kommunen Schermbeck, Hamminkeln und Hünxe erhalten aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau in den Außenbereichen rund 27 Millionen Euro. Die Hälfte des Betrages wird aus Landesmitteln finanziert, der Bescheid wird in den nächsten Tagen erwartet.  Schermbeck erhält 7,7 Millionen Euro,  Hamminkeln 13,4 Millionen und Hünxe eine Förderung von 7,18 Millionen
Ob das Geld reichen wird? Die "Breitbandspezialisten" Friedhelm Koch, Martin Hapke (Hamminkeln)  und Michael Häsel (Hünxe) können es nicht sagen. Zum einen sind die Tiefbaupreise gestiegen, zum anderen aber haben sich in der Zwischenzeit Vereine gegründet, die sich selbst versorgen und damit aus der Förderung herausfallen. Und im Ernstfall: "Die Regierung wird uns nicht im Regen stehen lassen" zeigt sich Bernd Romanski optimistisch. Ausserdem könne man von den Erfahrungen einger Nachbarorte profitieren
Für die Ausschreibung sollen kleinere  Polygone gebildet werden, so dass sich an der europaweiten Ausschreibung auch lokale Anbieter beteiligen können. "Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht", sind sich die Bürgermeister darüber einig, dass es keinen Sinn mache die Arbeiten von beispielsweise einem französischen oder portugiesischen Unternehmen erledigen zu lassen. Rexforth ergänzt: "Wir sind froh, dass wir uns entschlossen haben, in einer relativ kleinen Einheit zusammenzuarbeiten, das hält den Aufwand gering."


Zu den unterversorgten Gebieten zählen diejenigen, die über weniger als 30 Megabit pro Sekunde im Downstream verfügen und in den nächsten drei Jahren nicht marktgetrieben ausgebaut werden. Will heißen, überall dort wo andere Gesellschaften tätig sind, wie zum Beispiel in Damm oder Marienthal greift die Förderung nicht. 
Hamminkelns Bürgermeister Romanski berichtet lachend „Jahrelang hatte ein ganz bekanntes Telekommunikationsunternehmen nie Zeit für uns, jetzt möchte sie ganz schnell einen Termin“.
Zum Stand des Antragsverfahrens waren es in den drei Kommunen 3.200 Haushalte die mit Glasfaser versorgt werden können. Aktuell werden es jetzt weniger sein.
Begonnen werden soll laut Förderantrag noch in 2018. Das aber halten die Wirtschaftsförderer der drei Kommunen für nicht realisierbar, da jetzt eine Menge an  weiterer "Hausaufgaben" anstehen, bevor es an die europaweite Ausschreibung gehen kann. Romanski schätzt, dass die Arbeiten im Jahr 2020 abgeschlossen sind. 
Eine Informationsveranstaltung für die Bürger der betroffenen Bereiche findet am 8.1.2018 um 19 Uhr im Saal des Landhotels Voshövel statt.


 

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