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Jetzt sind sie weg......

27.12.2017 Schermbeck. Die Ära PCM in Schermbeck ist nun endgültig abgeschlossen. In der ganzen letzten Woche waren die Schermbecker damit beschäftigt, die letzte Pommes Currywurst Mayo bei Sigrid und Manni Neumann, zu futtern.

Mehr als 30 Jahre (10 Jahre der Vater, 30 Jahre der Sohn) hat die Familie Neumann die Menschen aus Schermbeck und Umgebung mit leckerem Imbiss und Eintöpfen versorgt. Der Höhepunkt wurde am Samstagabend wohl erreicht. Beim Weihnachtssingen auf dem rappelvollen Parkplatz erfuhr auch der allerletzte von der bevorstehenden Schließung und brauchte deshalb noch schnell eine "PCM".


Viele Umarmungen gab es für die beiden, die Menschen an der Theke mussten eine Engelsgeduld haben, denn an diesem letzten Abend dauerte alles eben ein wenig länger. Das machte aber nichts. Die Leute in der Schlange erzählten sich, das eine oder andere Döneken, welches sie mit ihrem Manni erlebten. Dabei hängt eines noch in der Warteschleife. Denn für den Fall, dass Schalke Deutscher Meister werden sollten, werden Manni Neumann und Alex von „O“ mit Schwimmflügeln durch den Mühlenteich waten. Die Schwimmflügel hat er schon.


Die Familie Marita und Ralf Sühling hat den Abschied in die Vettern und CousinenWhatsappgruppe gestellt. „Denn es wohnen nicht mehr alle in Schermbeck und sie müssen das doch wissen. Unser Cousin Thomas aus Heiden schrieb daraufhin in seiner WhatsApp: ' In der Curry Pommes von Manni ( und von seinem Vater ) stecken viele, schöne Kindheitserinnerungen. Sehr schade!'hieß es da"


Marita Sühling berichtet: Wir sind mit Manni und seinen Eltern, wie so viele in Schermbeck, groß geworden. Wenn wir Enkel ( - und das waren viele, nämlich 19- ) bei Oma Maria Overkämping zu Besuch waren, zum Beispiel zu ihrem Namenstag, dann gab uns Oma 100 Mark und wir gingen zu Manni, bzw. zu seinem Vater und Mutter und bestellten uns Pommes Currywurst. Das war immer etwas ganz Besonderes und Oma war dann immer "die Beste"für uns!
Auch eine Abordnung der Kapelle Einklag, die ebenfalls immer von Manni fürstlich bewirtet wurden, ließ es sich nicht nehmen zum Abschied das „Steigerlied“ zu spielen. Gänsehaut pur.


Die „Königsblauen Schermbecker“ rückten, da Manni Neumann seit 20 Jahren Mitglied und auch Sponsor des Vereins ist, mit einer Ruhebank, Made bei Uli Halbsguth und Hennes Heyna, an. Und da zu einer RuheBank wohl auch ein Bier gehört, dauerte es keine fünf Minuten bis eine Kiste dort stand.
Einige Damen kamen mit Sekt vorbei, um auf den Neubeginn anzustoßen und die Blaskapelle Einklang spielte an diesem Nachmittag fur dem Parkplatz natürlich nur für Sigrid und Manni. Die obligatorische PCM auf der Kegelbahn bei „O“, die Manni sonst nach dem Konzert immer spendierte, musste an diesem Tag ausfallen. Hier sprang aber Alex von „O“ ein, so dass die Musikanten nicht hungrig nach Hause gehen mussten.


Obwohl die Traurigkeit über den Abschied, der Freude über den Ruhestand ein bisschen überwiegt, gab es am letzten Tag doch kein betrübtes Gesicht bei den Neumanns. Denn das Verhältnis zum Umfeld war ein familiäres, betonte Manni Neumann. das wurde an diesem letzten Abend aber auch noch einmal ganz deutlich.
Und er geht nicht einfach so, sondern wird im Sommer noch eine Abschiedsparty geben.
Spuren von Manni und Sigrid Neumann werden in Zukunft wohl immernoch im Betrieb zu finden sein. Denn die Nachfolgerin Arabella Angelosanto versprach 70 Prozent des Speisenangebotes zu übernehmen, berichtet Manni.  Daneben gibt es dann zum Beispiel eine Salatbar, Gyros und neue Soßen.

 

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