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Die Wurstjäger mit dem Schalk im Nacken

12.2.2018 Uefte. Die Wurstjäger im Dorf sind an verschiedenen Samstagen unterwegs. Gemeinsam haben sie dabei nur eines: Sie sammeln Wurst ein. Aber jeder Ortsteil auf seine ganz besondere Weise.


Am Karnevalssamstag treffen sich die jungen unverheirateten Männer unter 30 aus Uefte gegen sieben Uhr zum gemeinsamen Frühstück, um dann kurz nach acht Uhr vom Landgasthof Triptrap aus, bunt verkleidet zu ihrer spassigen Tour aufzubrechen - „versteckt“ in drei Pferdewagen und gefahren von Traktoren.
In diesem Jahr waren vier Jungs das erste Mal dabei, nämlich Jan Thesing, Moritz Underberg, Philip Triptrap und Justin Woeste. Auf ihre letzte Tour gingen Michael Dahlhaus, Florian Vengels, Jan Möllmann und Sven Linneweber. Wobei diese Angaben ohne Gewähr sind. Denn, die Uefter Junggesellen haben den Schalk im Nacken, erfuhr die Verfasserin in einem vertraulichem Gespräch. Die Jungs haben nicht nur kein Problem damit, sondern sie machen sich einen Spaß daraus die neugierige Presse zu verhmhmhm. So wie mit dem Sven Linneweber, der das erste und gleichzeitig auch das letzte Mal dabei gewesen sein soll, was aber von vornherein etwas unglaubwürdig erschien. Darauf einen Korn. Wir haben das mal lachend so zur Kenntnis genommen und verzichten in Zukunft lieber darauf, Namen aufzuführen.



Es ist Tradition, das den Männern bei einem frisch verheirateten Paar das Mittagessen kredenzt wird. In diesem Jahr war es Anne Wüpping geborene Möllmann, die für die jungen Männer Sauerkraut und Stampfkartoffeln kochte. Ihr im Oktober angetraute Ehemann Matthias Wüpping stammt aus Loikum und ist zu seiner Angetrauten nach Uefte gezogen. Schützenfest ist ok für ihn, aber Karneval?? Na ja, das muss eigentlich nicht sein, berichtete er lachend. Aber er trugs mit Fassung und war für die Bratwurst zuständig.
„Was hier passiert ist privat, das ist schon fast mystisch, das erleben nur wir“, so Michael Dahlhaus. Deswegen darf auch niemand, der nicht dazu gehört, die Rasselbande begleiten. Entführt werden auf der Tour während der 150 Haushalte angefahren werden, dagegen mitunter junge Mädels, wenn diese nicht aufpassen.

 

Bei der abendlichen Party werden auch immer Extrawürste verlost, d.h. drei verheiratete Herren kommen in den Genuss im Jahr darauf die temperamentvolle Fahrt noch einmal zu erleben. In diesem Jahr waren das Heiner Große-Gehling, Meinolf Berger und Guido Hessbrüggen, die die Tour natülich genossen. Eigentlich sollte in diesem Jahr die Party auch  wieder bei Große.-Gehling stattfinden, denn :“Ich mach das gern auf meinem Hof“, so Große-Gehling, doch Sturm Frederike deckte das Dach der Scheune ab, so dass ein anderer Ort gefunden werden musste. Hier sprang dann Nachbar Balke in die Bresche. Dort wurde ausgelassen bis tief in die Nacht gefeiert.

Text und Fotos Gaby Eggert

 

 

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