icon 157358 960 720 +49 02853 9120965 

mail 512info@schermbeck-grenzenlos.de

 Anzeige: Wohnen und Arbeiten unter einem Dach! Weiterlesen ...

suchen


Junge Liberale und Grüne Jugend forderten gerechte Finanzverteilung ein

8.3.2018 Wesel. Bei der Zusammenkunft des Rings Politischer Jugend (RPJ), bestehend aus Junger Union, Jusos, Junge Liberalen (JuLis) und Grüner Jugend  sollte die Verteilung der jährlich zu Verfügung stehenden Geldmittel (etwa 6500€) beschlossen werden.
JuLis und Grüne Jugend forderten einen gerechteren Verteilungsschlüssel ein. Bisher werden die Mittel wie folgt verteilt: Jede Organisation erhält einen Sockelbetrag von 200€, der Rest wird nach Kreismandaten und Mitgliederzahl verteilt.

"Von der aktuellen Finanzierung profitieren vor allem die großen Verbände, die sowieso schon mehr Finanzmittel zur Verfügung haben. Wir haben deshalb einen Sockelbetrag von 700€ gefordert. Das entspricht etwa 11% der Gelder.", erklärt Constantin Borges, Vorsitzender der JuLis im Kreis Wesel.

Die Verhandlungen dauerten mehrere Stunden. Frederik Paul, Vorsitzender der JU im Kreis drohte mehrmals den Abbruch dieser an.

"Die JU wollte sich von ihrer Maximalforderung nicht entfernen, wodurch nur unter Vorbehalt eine Einigung erzielt werden konnte.", führt Patrick Voss, Sprecher der Grünen Jugend, an. Der JU wurde eingeräumt, bis zum 31.01. der gemeinsamen Einigung zu widersprechen, andernfalls werde sie gültig. Frederik Paul habe zugesagt, sich für eine Zustimmung des Kompromisses in seinem Vorstand einzusetzen. Der Kompromiss sah einen Sockelbeitrag von 500€ vor, die Mitte beider Forderungen.
Am 30.1. verkündete Frederik Paul den anderen Jugendorganisationen das Ergebnis, dass die JU sich einstimmig gegen den errungen Kompromiss ausgesprochen habe. "Es ist sehr verwunderlich, dass nun auch Frederik Paul gegen den gemeinsam verhandelten Kompromiss gestimmt hat. Dadurch hat er sich unglaubwürdig gemacht, Vertrauen in ihn und seine Aussagen ist nicht mehr vorhanden.", ergänzt Voss.

Paul strapaziert die Geduld seiner Kollegen darüber hinaus. So verweigert er die Zusendung des Protokolls der letzten Sitzung, bis ein neuer Termin für erneute Verhandlungen gefunden sei. Diesen wollen JuLis und GJKW jedoch nur wahrnehmen, wenn von Seiten der JU ernsthafte Kompromissvorschläge gemacht würden. "Wenn die JU keine ernsthaften Vorschläge ankündigt, ist jedes Treffen Zeitverschwendung. Zeit, die unsere Terminkalender nicht hergeben.", führt Voss an.

Ohne Einigung der Jugendorganisationen müssen die Gelder an den Kreis zurückgezahlt werden. "Dies ist besonders wegen der anstehenden Haushaltsdebatten im Kreis ärgerlich. Nicht nur geht wichtiges Geld für die politische Jugendarbeit verloren, sondern stärkt das Verhalten der JU die Kräfte im Kreistag, die sowieso an einer Streichung der Gelder interessiert sind.", fügt Constantin Borges hinzu.
"Dementsprechend ist es uns schwer gefallen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Es ist schade, dass die JU diesen Schritt notwendig gemacht hat. Aber wir lassen uns von der JU nicht veralbern.", so Patrick Voss.
Frederik Paul prüft derzeit juristische Schritte. "Lächerlich", findet das Borges, "Die JU muss sich, sollte sie an einer Einigung interessiert sein, von ihrer Eskalationsstrategie entfernen."

Free Joomla! template by Age Themes

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen