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Muss die Feuerwehr für jeden abgebrochenen Ast ausrücken?

20.3.2018 Schermbeck. Ein volles Haus verzeichneten die Verantwortlichen zur Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Schermbeck im Saal Ramirez.


Da Wehrführer Gregor Sebastian erkrankt ist, übernahm der stellvertretende Wehrführer Helge Dreßen die Leitung der Versammlung. Wie in jedem Jahr begrüßte er auch Vertreter aus Politik und Verwaltung, sowie den Kreisbrandmeister Udo Zermühlen.
Obwohl die Zahl der Einsätze im letzten Jahr zurückgingen- 114 in 2017 und 150 in 2016- absolvierten die freiwilligen Einsatzkräfte ein arbeitsreiches Jahr. Den alle arbeiten nebenher  zusätzlich zu den Alarmierungen zahlreiche Arbeitseinsätze ab und nahmen an Fortbildungen (84 Lehrgänge insgesamt) und Übungen zur Gefahrenabwehr teil. Außerdem investierten sie Zeit um Geräte und Fahrzeuge kennen zu lernen. Derzeit ist die Feuerwehr ebenfalls damit beschäftigt das Löschwasserkonzept umzusetzen. Dreßen bemerkte: „Das alles sind Einsatzstunden, die von der Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen werden.“ Er dankte all den Frauen und Männern, die sich der Berufung stellen und den Feuerwehrdienst ausüben.
Auch das laufende Jahr präsentiert sich bereits einsatzfreudig, bis zum 10.3. mussten die Ehrenamtlichen 80mal raus, 56 Einsätze galten dem Sturmtief Frederike. Wobei Helge Dreßen die allgemeine Frage stellte, ob die Feuerwehr eigentlich für jeden Ast, der auf der Straße oder im Weg liege, ausrücken müsse. Er wünschte sich sinngemäß mehr Eigenverantwortlichkeit. Er gab zu bedenken: „Wir müssen für die meisten Einsätze unseren Arbeitsplatz verlassen.“
Als Vertrauenspersonen für die Löschzüge wurden Bruno Rademacher für Schermbeck, Josef Große-Ruiken für Altschermbeck und Dr. Andreas Blank für Gahlen gewählt. Mit Christoph Loick, aus dem Löschzug Schermbeck wurde ein weiterer Stellvertreter des Wehrleiters eingestellt
Ein großes Thema welches die Wehr derzeit beschäftigt ist der Brandschutzbedarfsplan, der Ende des Jahres vom Rat verabschiedet wurde und nun Zug um Zug umgesetzt werde. Die Investition ist für die Gemeinde, die sich in der Haushaltssicherung befindet eine ganz besondere Herausforderung. Neue Einsatzfahrzeuge müssen angeschafft und die Feuerwehrgerätehäuser, hier liegt der Fokus aufgrund der anstehenden Brückensanierung besonders auf Gahlen- auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

Von Fotos Gaby Eggert

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