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350 Schüler "Wandern für Wasser"

21.3.2018 Mülheim. Der diesjährige Weltwassertag am Donnerstag, 22. März, steht unter dem Motto „Natur für Wasser“ .

Mit diesem Themenschwerpunkt wollen die Vereinten Nationen die Bedeutung sogenannter „grüner Infrastrukturen“ wie Wälder, Wiesen und Feuchtgebiete für sauberes Wasser ins Bewusstsein rücken.

 

„Bei uns kommt das Wasser in hoher Qualität aus der Leitung. Es entspricht den strengen Vorschriften der Trinkwasserverordnung“, sagt Dr. Franz-Josef Schulte, Geschäftsführer der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Deutschland ist ein wasserreiches Land: 188 Milliarden Kubikmeter Süßwasser stehen der Bevölkerung in Deutschland zur Verfügung. Davon werden nur drei Prozent für die Trinkwasserversorgung genutzt. Regelmäßig bekommt das Trinkwasseraus der Leitung in Deutschland sehr gute Noten vom Umweltbundesamt. „Damit das so bleibt, müssen wir unsere Wasserressourcen besser schützen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Schulte.

Trotz der technischen Möglichkeiten zur Beseitigung unerwünschter Stoffe aus den Gewässern muss die Vorsorge im Mittelpunkt stehen: Denn Stoffe, die gar nicht erst in die Gewässer gelangen, müssen nicht mit großem Aufwand entfernt werden. Wasserwerke und Abwasserentsorger sollten nicht dauerhaft als Reparaturbetriebe fungieren. Vorsorge- und Verursacherprinzip müssen konsequent umgesetzt werden.

Aktionstag

In Mülheim ist es bereits gute Tradition mit der Aktion "Wanden für Wasser" von RWW, Hochschule Ruhr West, einem Rotary Club und dreier Schulen anlässlich dieses Tages auf weltweite Missstände aufmerksam zu machen. In Gegenden, wo Menschen keinen Zugang zur öffentlichen Trinkwasserversorgung haben, sind es vor allem Kinder, die täglich kilometerlange Wege zu Wasserstellen zurücklegen und das oftmals ungereinigte Wasser ins Dorf zurückschleppen müssen. Die schlechte Qualität ist zudem häufig Ursache für Krankheiten. Wasserschleppen gehört für viele Jungen und Mädchen zum Alltag. Schule und Bildung bleiben dabei auf der Strecke.

Hinter der Gemeinschaftsaktion vom Samstag, 17. März, steht der symbolische Akt des Wassertragens. Rund 350 Schüler machten sich auf den drei Kilometer langen Weg zwischen den RWW-Einrichtungen Haus Ruhrnatur zum Aquarius. Sie trugen die zuvor mit Wasser gefüllten Flaschen und demonstrieren so, was Kinder in vielen Regionen der Welt jeden Tag leisten müssen.

Die Partner möchten mit „Wandern für Wasser“ auch Geld spenden und etwas für die Trinkwasserversorgung der Menschen in Entwicklungsländern tun. In diesem Jahr unterstützen sie das Kinderhilfswerks Global Care bei dem Bau von Brunnen in Sambia. Die gesammelte Summe wird sich noch deutlich erhöhen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert derartige Projekte im Verhältnis 1+3, so dass am Ende die vierfache Geldsumme zur Verfügung stehen wird. Im vergangenen Jahr kamen so mehr als 47.000 Euro zusammen.

Der Tag des Wassers wurde 1992 durch die UN-Generalversammlung in einer Resolution beschlossen. Alle Staaten sind aufgefordert, diesen Tag der Umsetzung der UN-Empfehlungen zu widmen und geeignete konkrete Maßnahmen auf nationaler Ebene durchzuführen. Seit 1993 findet der Weltwassertag jedes Jahr am 22. März statt.

Weitergehende Informationen bieten das Bundesumweltministerium und die Vereinten Nationen:

http://www.bmub.bund.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/gewaesserschutzpolitik/international/weltwassertag/

http://www.worldwaterday.org/

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