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Holemans-Gutachten kann Bedenken nicht entkräften

21.3.2018 Kreis Wesel. Pressemitteilöung der Kreisztagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Holemans-Gutachten kann Bedenken nicht entkräften

Am 13.03.2018 legte die Firma Holemans ein neues Gutachten zu den geohydrologischen Folgen der geplanten Abgrabung Histenbruch vor. Bei dieser weiteren Auskiesung sollen zusätzlich fast 100 ha Niederrheinlandschaft abgebaggert werden. Dabei geht nicht nur eine einmalige Kultur-Landschaft unwiederbringlich verloren, es drohen auch Gefahren für die schon hochwassergeplagte Region.

Dazu erklärt Gabriele Obschernicat, sachkundige Bürgerin der GRÜNEN Kreistagsfraktion:

„Das neue Gutachten kann unsere Bedenken nicht entkräften. Im Gegenteil: Es lässt die unbequemen Fragen aus und ignoriert die berechtigten Zweifel. Dadurch drängt sich der Verdacht auf, dass die Verantwortung für die Situation auf den Isselverband oder andere Verbände abgeschoben werden soll. Die Bedenken für die Hochwasserregion Hamminkeln sind mit diesem Gutachten auf jeden Fall nicht ausgeräumt. Denn insbesondere die Grundwasserwerte nach dem Katastrophenjahr 2016 sind nicht berücksichtigt worden.

Zwar stellen wir nicht infrage, dass zusätzliche Baggerseen bei Starkregenereignissen eine kurzfristige Entlastung bieten, aber es ist auch klar: Dadurch werden mittel- und langfristig die Grundwasserpegel und damit auch die Hochwassergefahr für die Region steigen.

Wir fordern, dass ein unabhängiger, neuer Gutachter, ein ganzheitliches dreidimensionales Grundwasserfließmodell mit einem Niederschlagsabflussmodell erstellt und dabei die Werte von 2016 explizit mit einbezieht!“

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