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Väter gehen auf Tour

10.5.2018 Schermbeck (geg). Allen Wettervorhersagen zum Trotz präsentierte sich das Wetter zu Christi Himmelfahrt oder im Volksmund auch Vatertag genannt, eigentlich ideal für Touren.


Seit 43 Jahren gehen die Herren der Abteilung Leichtathletik im SVS auf Wanderschaft. "Bis vor einigen Jahren waren wir noch um die 35 Männer die die geschätzten 18km mitliefen, heute sind die Herren in die Jahre gekommen, die Zahl hat sich um die Hälfte dezimiert und so auch die zu laufenden Kilometer.
Die Tour ist in jedem Jahr geheim. In diesem Jahr gehts von der Schermbecker Mitte aus am Mühlenteich vorbei Richtung Dämmerwald und von dort zum Mittagessen ins Haus Mühlenbrock. Den Absacker trinken die Männer dann zum guten Schluss in Damm bei Walter Huhn.


Vor 35 Jahren hat Walter Huhn eine Karre gebaut, die hübsch anzusehen, aber durchaus zweckmäßig ist. Hierin wird die Wegzehrung transportiert. 
 Mit dabei ist auch immer die Gitarre von Ulli Stiemer, der -damit sichs schwungvoller läuft- unterwegs Wanderlieder anstimmt
Zur 43. Tour hat Uli Stiemer die Geschichte der Zusammenkunft in Reimform aufgeschrieben, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten.
Ein Auszug:
Es ist schon vierzig Jahre her,
da sprach Gerd Hinz,
es fällt mir schwer am Vatertag allein zu wandern
ich frag ganz einfach mal die andern.
Und siehe da es zog schon bald,
der Trimmclub durch den Dämmerwald.
Zuerst mit Rucksack bis zum Knie
der Schnaps, das Bier es reichte nie.
Doch das das Schleppen auch noch schlaucht,
hat man ein Wägelchen gebraucht
Um nicht die Kasse zu vermiesen,
wollt man die Karre erst mal leasen.
Das hat mit Geiz nicht viel zu tun
denn später erst kam Walter Huhn.


Vor 35 Jahren ganz genau,
war Walter selbst schon ziemlich schlau.
Im Münsterland hört man ihn fragen,
habt ihr nicht einen Bollerwagen
mit Bierfass drauf, für reichlich Bier
Sofort in bar bezahlen wird.
Die Karre wurde dann gebracht
Und liebevoll zurecht gemacht
Und so zog man Jahr für Jahr
Mit der Leichtethletikschar
und im Wagen kühles Flaschenbier,
Bier vom Fass das lassen wir
Nach Jahren reichlicher Erfahrung
Braucht man mehr Platz zur Aufbewahrung.
Bevor jetzt einer lange denkt,
wird noch ein Wagen angehängt.
Das gibt für Bier dann noch mehr Raum,
wer gerade zieht, der merkt das kaum.
Der Ausflug wird so jedes Mal,
wenn man so will zum Ritual
Punkt halb zehn bei Dörnemann
tritt die ganze Mannschaft an.
Schnell drei Bier bevor wir laufen,
denn wer zieht, der kann nicht saufen,
Plötzlich rennen alle los,
keiner weiß wohin denn bloß.
Kaum sind wir ums nächst Eck,
sind die ersten Würste weg.
Und nach knapp fünfhundert Metern,
fängt der erste an zu zetern.
Ob wir nicht im nächsten Jahr,
direkt mit dem Taxi fahren zur Bar.
Die erste Rast, man ist erschöpft
die siebte Flasche wird geköpft.
Jetzt will der Ulli auch noch singen,
wem soll das denn Freude bringen,
viel wichtiger ist, das weiß man nur
ist erst mal Fleischwurst und Natur.
Es geht bergauf, es geht bergab,
als erster macht der Jüppe schlapp.
Mit letzter Kraft und viel Gefühl,
erreicht die Mannschaft dann das Ziel.
Endlich gibt es was zu essen,
Trinken hätt man fast vergessen
Doch zum Glück hat das Lokal
noch Reserve, sagt der Karl.
Denn der Heimweg, sind wir ehrlich
zieht sich lang und ist beschwerlich.
Der Wolfgang sieht am Horizont,
das Haus wo unser Walter wohnt.
Die Rettung naht, jetzt kommt die Feier
der Walter brät für alle Eier.
Irgendwann ist es geschafft
ein jeder hat sich aufgerafft.
Und schleicht so gut es eben geht,
nach "O" noch ist es nicht zu spät.
und denkt, wenn er ein Bier noch mag
Gelobet sei der Vatertag.

 

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