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Antrag Maßnahmenkatalog gegen Insektensterben 

12.6.2018 Schermbeck. Antrag von B`90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Schermbeck zum oben genannten Thema.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Rexforth,

In allen Medien ist der Rückgang der Insektenpopulation derzeit Thema. Jeder kann in seinem Umfeld feststellen, dass die Zahl der Insekten erheblich vermindert ist. So ist die Windschutzscheibe des Autos auch nach längerer Fahrt noch sauber. Das bei Kindern früher so beliebte Sammeln von Marienkäfern bleibt weitgehend erfolglos u.ä.
Die Folgen dieses Insektensterbens sind u.a. weniger Vögel, da die Altvögel aufgrund des verminderten Nahrungsangebots selten ihre gesamte Brut großziehen können. Die Bienen sind deutlich vermindert und damit findet auch weniger Bestäubung statt. Neben dem ökologischen also auch ein wirtschaftlicher Faktor.
Die Ursachen für dieses Insektensterben sind vielfach. In erster Linie sind hier die in der Landwirtschaft eingesetzten Insektizide und Herbizide zu nennen. Schuldzuweisungen werden aber an dem Problem nichts ändern, es sind Maßnahmen erforderlich, die diese Entwicklung stoppen bzw. rückgängig machen. Hier sind nicht nur die Landwirte, sondern auch die Kommunen mit ihren Bürgern in der Pflicht. Die Fraktion von B90/Die Grünen schlägt deshalb folgenden Maßnahmenkatalog vor, der gerne von anderen Fraktionen ergänzt werden kann:

1. Die Gemeinde Schermbeck fügt in die Pachtverträge für gemeindeeigene landwirtschaftliche Flächen ein Verbot für den Einsatz von Glyphosat und Neonicotinoiden (die Hauptverursacher für das Bienensterben) ein.

2. Die Gemeinde Schermbeck erlässt für zukünftige Baugebiete eine Gestaltungssatzung, die die Anlage von Schotter- und Kiesbeeten untersagt.

3. Die Gemeinde Schermbeck legt auf geeigneten eigenen Flächen Blühstreifen an und legt bei Neuanpflanzungen von Gehölzen ein vermehrtes Augenmerk auf Insektenfreundlichkeit. (Der Bürgermeister hat es mit der Pflanzung des Weißdorns vor dem Feuerwehrgerätehaus schon vorgemacht).

 

Viele Kommunen im Kreis Wesel haben diese Maßnahmen bereits beschlossen oder befinden sich in der Beschlussfassung. Für die einzelne Kommune ein kleiner Ansatz, für den gesamten Kreis ein erster Schritt zum Wiedererstarken der Biodiversität.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Trick
(Fraktionssprecherin B`90/DieGrünen)

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