icon 157358 960 720 +49 02853 9120965 

mail 512info@schermbeck-grenzenlos.de

 Anzeige: Wohnen und Arbeiten unter einem Dach! Weiterlesen ...

suchen


Wie gehts weiter an den Grundschulen in Schermbeck

13.7.2018 Schermbeck. (geg). Sanierung oder Neubau? Auf jeden Fall eine Stärkung des Schulstandortes Schermbeck. Das ist die große Aufgabe, die Verwaltung und Politik derzeit zu lösen haben.

Aufgrund vieler Gerüchte um das Schicksal der beiden Grundschulen luden die Schulpflegschaftsvorsitzenden Rachel Timm (MKS) und Simone Abelmann (GGS) zu einem Infoabend ein, an dem Bürgermeister Mike Rexforth den zahlreich erschienenen Eltern Einsicht in Planungen gewährte.


„Haben wir in Zukunft eine oder zwei Schulen? Dese Frage können wir noch gar nicht beantworten“, so Rexforth. Aber die demografische Entwicklung zeige bis zum Jahr 2040 einen Geburtenrückgang von rund 18 Prozent, der strategische Maßnahmen in vielen Bereichen erfordere, um dem entgegenzuwirken.
Besuchten im Jahr 1996 noch 651 Kinder die Grundschulen, sind es derzeit 400 Kinder die an den Grundschulen lernen. Im Jahr 2016 gab es nur noch 108 Geburten in Schermbeck. Hinzu komme, dass nicht alle Grundschulkinder Schermbecker Schulen besuchten, manche Eltern aus den Randgebieten schicken ihre Sprösslinge zum Beispiel nach Brünen oder Dorsten. Im kommenden Schuljahr wären es 10 Kinder die nicht in Schermbeck beschult werden. Die Schulen würden in Zukunft zweizügig fahren, was gerade noch so funktioniere. Kleine Klassen wären grundsätzlich erfreulich, aber rutsche eine Klasse dauerhaft unter 18 Schülerinnen und Schüler greife die Bezirksregierung ein und würde Tatsachen schaffen- in diesem Fall wohl die Schließung einer Schule veranlassen. Aus diesem Grund könne es passieren. dass auch schon mal Kinder „verschoben“ würden, um den Standort zu sichern. Schulleiterin Jessica Steigerwald wies auch darauf hin, dass eine kleine Schule bedeute, auch ein kleines Kollegium zu haben. „Wird jemand krank, oder eine Lehrerin schwanger, ist das nicht so leicht aufzufangen“.


Fest steht, beide Grundschulen müssen saniert werden, eine Mensa fehle, ein Raumangebot fehle und inklusiv sind beide Schulen ebenfalls nicht, bzw. nur zum Teil.
„Auf die Frage, was die richtige Entscheidung ist, ob beide Schulen behalten, oder an einem anderen Standort eine neue bauen, haben wir eine Meinung als Verwaltung, aber ob diese richtig ist, wissen wir nicht“, sagte der Bürgermeister.
Eine Machbarkeitsstudie, in der die Bevölkerung einbezogen werde, soll Lösungen aufzeigen. Die Ausschreibungen laufen derzeit. Rexforth sagte, dass es nach Auftragserteilung vier bis sechs Monate dauert, bis die Studie vorliege. Mit der Fertigstellung der dann zu erfolgenden Baumaßnahmen könne frühestens zum Schuljahr 2022/2023 gerechnet werden.
Parallel zu der Standortfrage, teilte Schulleiterin Jessica Steigerwald mit, dass das Kollegium aufgrund der derzeit laufenden und guten Zusammenarbeit, den Antrag an den Schulträger gestellt habe, beide Schulen zu einer Verbundschule umzuwidmen. Es gebe bereits viele gemeinsame Projekte, die Umwidmung würde die Arbeit grundsätzlich erleichtern. „Wir haben den Wunsch gemeinsam zu arbeiten und wollen die bestehende Konkurrenzsituation nicht mehr“, so Jessica Steigerwald. Bei der Abstimmung darübrr hätten 15 von 19 Personen aus dem Kollegium dafür gestimmt, vier hätten sich enthalten, 3 Minijobber waren nicht zugegen.
Pfarrer Klaus Honermann sieht den Antrag zur Verbundschule ganz locker. Er betonte, dass eine katholische Schule nur so katholisch sei, wie die Lehrenden. Es sei nicht wichtig, ob an der Schule „Katholische Grundschule“ stehe, wichtig sei, dass es einen vernünftigen Religionsunterricht gebe.

 

 

Free Joomla! template by Age Themes

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen