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“In Demut achte den anderen höher als Dich selbst"

17.7.2018 Weselerwald. (geg). Die Sonne schien golden vom Himmel, ein laues Lüftchen wehte, hier und da sang ein Vogel und auch der ein oder andere Frosch hatte aus dem Teich heraus sein „Quak“ zum Gottesdienst im Grünen dazuzugeben. In jedem Jahr zieht die Messfeier der evangelischen Kirche über 200 Besucher aus Schermbeck, Drevenack und Brünen an, um an diesem friedlichen Ort gemeinsam zu beten, um gemeinsam in dieser wundervollen Atmosphäre „Luft zu holen“. Das Thema zum Beginn der Urlaubszeit lautete: "Andere Länder, andere Sitten. Was ist anders in unserer näheren und weiteren Umgebung? Und was können wir für unseren Glauben daraus lernen? Wo hat Gott seine Fingerabdrücke hinterlassen."
Ein Seil welches über die Sitzplätze gespannt, war mit Fahnen aus aller Welt dekoriert und ließ bereits im Vorfeld erahnen, dass diese etwas mit dem Thema zu tun haben können.
Und so war es auch. Dieser Sonntag war der erste Sonntag in den Ferien. „Aus diesem Grund haben wir uns gedacht, wir machen uns in diesem Gottesdienst Gedanken über die Länder, in denen wir urlauben und schauen wo und wie Gott dort seine Fingerabdrücke hinterlassen hat“, so Pfarrer Hans Herzog.
Einblick erhielten die Besucher in Bräuche verschiedener Länder, die den Menschen im weiteren Sinne dazu auffordern, achtsam miteinander und mit dem Leben umzugehen. Da wären zum Beispiel die Niederlande. Bei einer Geburtstagsfeier werde nicht nur dem Geburtstagskind, sondern auch allen anderen Gästen gratuliert, erfuhren die Gottesdienstbesucher von Pfarrerin Anke Bender aus Drevenack. “Um ihnen zu zeigen, dass sie als Geschenk Gottes in die Welt gegeben wurden“.
Oder, wussten Sie, dass sich die Menschen in Japan bei den Begrüßungen voreinander verneigen? Pfarrer Klaus-Hermann Heucher aus Brünen berichtete: „Als Gast sollte man wissen, dass man sich aus Respekt vor dem Gastgeber immer tiefer als dieser selbst verbeugt.“ Schon bei „Paulus“ stehe geschrieben: “In Demut achte den anderen höher als Dich selbst.“
In Tannsania müssen die Menschen weit laufen, um jemanden zu besuchen, wusste Pfarrerin Bender. Erklingt allerdings nach dem „Anklopfen“ kein „Karibuni“ aus dem Haus, gehen die Menschen weiter. Denn hier werde respektiert, dass man nicht immer erreichbar ist. „Wie ist das bei uns? Müssen wir immer erreichbar sein?“ fragte Bender in Bezug auf facebook und Co.
„Machen wir uns Gedanken und nehmen Rücksicht aufeinander und denken daran, dass jeder Mensch ein Geschenk Gottes ist. “ so lautet die Botschaft des Morgens
In die Messfeier involviert war auch die Taufe der beiden Kinder Albrecht Speckhorst und Lorenz Kemper.
Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch den Evangelischen Kirchenchor Brünen und den Posaunenchor Drevenack. Nach dem Gottesdienst nutzten die vielen Besucher die Möglichkeit der Gemeinschaft bei einem Tässchen, Kaffee, Tee oder Kaltgetränken.

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