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Rat stimmt für die Bewerbung des Förderantrags

27.7.2018 Schermbeck.(geg) Die Abstimmung um einen Förderantrag für ein Sozio-kulturelles-Zentrum in der Sondersitzung des Rates zeigte Diskussionsbedarf.

Im Vorfeld nicht genügend Zeit um zu beraten und viele Fragen an das erstellte Konzept die offen blieben, bemängelten die Oppositionsparten unter anderem, während die CDU gewillt war der Verwaltung und der Caritas aufgrund der bisher guten geleisteten Arbeit einen Vertrauensvorschuss zu gewähren.
Mit 14 Ja-Stimmen, fünf Nein-Stimmen und drei Enthaltungen bei insgesamt 22 abgegebenen Stimmen hat der Rat der Gemeinde Schermbeck in geheimer Abstimmung die Bewerbung für das Förderprogramm „Investitionspaket Soziale Integration im Quartier NRW 2018“ beschlossen.
Der Bewerbungszeitraum des Förderprogrammes endet am 31. Juli, also bereits am Dienstag. „Ich kann sie verstehen dass Sie über die Kurzfristigkeit verärgert sind und werde das in Zukunft anders machen“, so Rexforth an die Oppositionspolitiker im Rat. Hintergrund: Das Konzept der Caritas stamme zwar aus April, aber er sei erst Mitte Juli bei seinem Besuch des „Landes“ motiviert worden, einen entsprechenden Antrag zu stellen.
Rexforth sprach in dem Zsuammenhang auch die Empfehlung aus, sich gemeinsam mit den Politikern zusammenzusetzen und im Vorfeld Ideen für Schermbeck zu entwickeln, damit man bereits etwas in der Schublade habe, auf das man im Bedarfsfall zugreifen könne.
Geschrieben hat die Caritas Wesel-Dinslaken ein Konzept, welches im Gebäude des Alten Rathauses und in der ehemaligen Bücherei verwirklicht werden soll. Caritasdirektor Michael van Meerbeck nennt es ein niederschwelliges, caritatives Soziokulturelles Zentrum, welches die Bedürfnisse der immer älter werdenden Bevölkerung in Schermbeck auffangen soll. Ein Angebot welches es in größeren Städten längst gebe. Die Caritas verfolge damit keine Gewinnabsichten, betonte van Meerbeck.
Die grobe Zusammenfassung des 15seitigen Pamphlets: Im Eingangsbereich soll ein Bürgercafe entstehen, im Raum der ehemaligen Bücherei eine Tages- und Nachtpflege für demente Personen untergebracht werden. Organisationen die derzeit das Gebäude für ihre Zwecke nutzen, sollen nicht vor die Tür gesetzt werden, betonte Michael van Meerbeck.
Die Caritas habe die Aufgabe und auch die Motivation eine flächendeckende Versorgung der Menschen sicherzustellen, berichtete er in der Ratssitzung. Die Institution möchte Ehrenamtliche unterstützen und Ressourcen zueinanderführen. Eine Beratungsstelle der „SPIX“ und auch der „AWO“ könnte dort ein Zuhause finden. Auf den Punkt gebracht: „Wir möchten hier im Ort die Notwendigkeiten abdecken, die notwendig sind, möchten eine niederschwellige Beratungsstelle für die Sorgen der Schermbecker Bürger bieten“. Dafür wäre die Caritas bereit Geld zu investieren, denn die Fördermittel würden allein nicht ausreichen, das Konzept umzusetzen.
Auch die Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Schermbeck ist ein Thema des Konzeptes. Im Haus könnten Dependancen zur Fachärzteversorgung errichtet werden. Hier solle der Fokus auf Ärzte gerichtet werden, die es in Schermbeck nicht gibt.
Holger Schoel von den Grünen vermisste im Konzept unter anderem Detailplanungen der Räumlichkeiten, da er sich nicht vorstellen könne, dass keine Umbaumaßnahmen erforderlich wären. Und auch Ulrike Trick, stellte die Frage in den Raum, ob der Förderantrag bei solch dürftigen Absichtserklärungen erfolgreich sein könne. Klaus Roth wünschte sich neben mehr Zeit für Beratungen auch grundsätzlich einen Wettbewerb. „Wir müssen aufpassen, dass das Ortsschild Schermbeck nicht mit Caritas ausgetauscht wird“. Auf seine Frage warum die Gemeinde das Konzept nicht selbst als Fördermaßnahme einreicht und das Alte Rathaus entsprechend saniert, als es jetzt unter Umständen an die Caritas zu verkaufen erklärte Rexforth, dass das Konzept ja das geistige Eigentum der Caritas sei. Das allein schließe eine Bewerbung schon aus. Außerdem habe die Gemeinde dann 20 Jahre lang eine Zweckbindung und könne das Alte Rathaus nicht mehr verkaufen.
Die Projektkosten liegen bei 1,1 Millionen Euro und bilden die Basis für den Förderantrag.

 

 

 

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