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Hof Appelbongert: Der Natur auf der Spur

30.7.2018 Dämmerwald (geg).Mucksmäuschenstill ist es auf dem Hof „Appelbongert“ in Dämmerwald. Hier sollen sich Grundschulkinder aufhalten? Kaum zu glauben. Und doch. Im Aufenthaltsraum der Kräuterküche, die fast versteckt hinter altem Baumbestand liegt, sitzen sie. Die 12 Jungen und Mädchen, die mit und bei der staatlich zertifizierte Kräuterpädagogin Jutta Becker-Ufermann an vier Tagen ihren „Wald- und Wiesenführerschein“ und das eigentlich in Hamminkeln, machen. Das mit dem Wald, das hat leider nicht geklappt. Aufgrund der Waldbrandgefahr, darf dieser in Hamminkeln nicht betreten werden. Aber auch der Hof Appelbongert eignet sich mit seinem Umfeld von „wilden Pflanzen“ alten Bäumen, Sträuchern, Kräutern und Büschen ebenfalls hervorragend dazu, Naturerfahrungen zu machen und heimische Pflanzen kennen zu lernen.


Also hat die Kräuterpädagogin die Kinder und Finja Schult, die Honorarkraft des Veranstalters „Kreaktiv“, zu sich auf den Hof eingeladen. Das saßen sie nun, die Steppkes. Ganz gesittet und rund um den Tisch. Sie bereiteten ein Klebebild, welches mit Blüten und Blättern gestaltet werden soll, vor. Vorher haben sie Schweine, Hühner und Schafe gefüttert. Kleine Lämmchen waren auch dabei. Jette aus Brünen liebt Schafe, erzählt sie. Jetzt weiß sie, dass die Tiere Wasser trinken und Gras, aber am liebsten Brot, fressen. Emil hat beim Hühner füttern ein Ei gefunden. „Mal schauen ob wir das zum Pfannekuchen backen verwenden“, überlegt Jutta Becker-Ufermann.


Nachdem der Bierdeckel mit Doppelklebeband beklebt ist, geht es wieder nach draußen. Die erste Blüte finden die Kinder am Rosenstrauch. Gleich gegenüber steht der „Finger weg Baum“. Das ist eine Eibe und die ist giftig, auch die roten Beeren die den Baum im Herbst zieren. „Nur die Vögel dürfen die fressen“, weiß ein Mädchen. „Und weil dieser giftig ist hab ich ihn so getauft, das kann man leicht behalten“, erklärt die Kräuterpädagogin. Auf dem Boden finden die Kinder Kleeblätter. Alexander hat sich aus dem dreiblättrigen ein vierblättriges Kleeblatt gemacht und aufgeklebt. „Efeu darf man nicht essen, aber man kann es toll zum Basteln verwenden“, erfuhren die Grundschulkinder. Löwenzahn- und Haselnussblätter sind ebenfalls zu finden und werden auf dem Bild aufgeklebt. Hübsch sieht es schon aus.


Ein Stückchen weiter steht ein Mirabellenbaum. „Dürfen wir die essen?“ Nein das durften sie leider nicht, denn die Mirabellen sind noch nicht reif. Im kleinen Busch finden die Kinder auch ein Wasserbecken. Das soll am nächsten Tag gefüllt werden und zu Wasserspielen und zum Experimentieren einladen.
„Das machen die Kinder unheimlich gern“, hat Jutta Becker-Ufermann erfahren. Und was wäre das heiße Sommerwetter ohne Eis? Selbstverständlich kommen die Steppkes auch in diesen Genuss der kalten Köstlichkeit. Sie dürfen es sogar selbst herstellen.


Höhepunkt der vier Tage ist wohl das gemeinsame Schnitzen ganz zum Schluss. Natürlich unter den wachsamen Augen der Kräuterpädagogin.
Am Ende gibt’s dann noch eine kleine Prüfung. Keine wichtige oder offizielle, wie in der Schule, aber eine nach der die Kinder eine Urkunde erhalten, wenn sie die 10 einfachen Fragen die gestellt werden, beantworten können.

 

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