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"Das Alte bewahren- Zukunft gestalten"

12.8.2018 Weselerwald. (geg). Der Heimatverein Weselerwald und Umgebung eV feierte Geburtstag und viele Gäste kamen. Die Vereinsziele: Vorstellung historischer Erntetechnik, sowie die Pflege des ländlichen Brauchtums und der plattdeutschen Sprache, verfolgt der Heimatverein Weselerwald und Umgebung nunmehr seit 20 Jahren. 10 Jahre lang unter dem Gründungsvorsitzenden Reinhard Holloh und 10 Jahre mit Maike Beckmann als Vorsitzende, die ebenfalls Gründungsmitglied des rührigen Heimatvereines ist.


Grund genug also, den 20. Geburtstag ausgiebig zu feiern. Begonnen wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kapelle Lühlerheim, der unter das Thema Heimat gestellt wurde. Auf dem Hof von Elke und Klaus Sondermann trafen sich die Gäste im Anschluss daran zu einer kleinen Feierstunde mit dem anschließenden gemütlichen Beisammensein.
Ideengeber und ehemaliger Bürgermeister Heinz-Wilhelm Cappell brachte in seinen Grußworten die Freude darüber zum Ausdruck, dass aus einer „Schnapsidee“ im Jahr 1996 ein solch lebendiger Verein geworden ist. „Die Zahl der Besucher heute beeindruckt mich sehr“, sagte Cappell.


In Weselerwald rückte man in früheren Zeiten zusammen, half sich in Form von Nachbarschaften gegenseitig bei Ernteeinsätzen und lieh sich gegenseitig den Fuhrpark aus, erlebte zusammen Freud und Leid. „Man stand zusammen“, so Cappell. Damals habe er gespürt, dass diese Traditionen verloren gingen und entwickelte so gemeinsam mit Horst Ufermann bei einem Frühschoppen die Idee, den Heimatverein zu gründen. Listen in denen sich jeder Interessent eintragen konnte, habe man ausgelegt und sei überrascht über das Interesse gewesen.


Am 29.12.1998 fand die Gründungsversammlung mit den ersten 35 Mitgliedern statt. Die Anfänge waren gemacht. Cappell würdigte in seiner kurzen Rede die Arbeit des aktuellen Heimatvereinsvorstandes mit Maike Beckmann, Heinz-Erich Ohletz und Karl Westerhuis, der nicht nur Ideen habe, sondern auch anpacken könne und für eine lebendige Gemeinschaft im 180 Mitglieder zählenden Verein sorge.
Nicht Kirchturmsdenken, sondern Weitsicht präge den Verein, lobte der stellvertretende Bürgermeister Engelbert Bikowski die Arbeit des Vorstands im Heimatverein. Wie so oft, formulierte er seine Ansprache in Reimform. Ein Auszug: „Ihr werdet Euch ans Motto halten, das Alte bewahren Zukunft gestalten, denn heutzutage ist beides richtig und für Euch sicherlich auch ganz wichtig. Denn wer die Vergangenheit nicht kennt, der hat die Zukunft schon verpennt“.


Grußworte stellvertretend für alle Weselerwalder Vereine überbrachte Andreas Appenzeller, der berichtete, dass die Vereine im Ortsteil in Zukunft enger zusammenrücken werden, um die Heimatliebe zu erhalten. „Ein Anfang mit einem gemeinsamen Internetauftritt ist bereits gemacht“, so Appenzeller. Er sagte: “Ihr engagiert Euch sehr dafür, dass unsere Heimat auch gesellschaftlich eine immer größere Rolle spielt, dafür sagen wir Danke“. Der Verein leistete an diesem Tag auch Schützenhilfe, war für den Ausschank der Getränke und die Essenausgabe zuständig.

Erfreuen durften sich die vielen Besucher auch an den Vorführungen der Tanzgruppe.
Die Jubiläumsfestschrift, die eigentlich zu diesem Tag fertig sein sollte, ist noch in Arbeit. „Wir haben die Fertigstellung aufgrund der vielen Zusendungen von Fotos und Texten bis zu diesem Termin nicht geschafft“, erklärte die Vorsitzende Maike Beckmann. Aber sie versprach, diese in der Adventszeit zu präsentieren. „Das ist doch dann ein Grund wieder ein kleines Fest zu veranstalten“, sagte sie. Doch zunächst freuen sich alle auf das Tanzfest, welches am 2. September auf dem Hof Hüfing stattfindet.

 

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