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"Dankeschönabend" für Ehrenamtliche

3.9.2018 Schermbeck (geg). Das Thema „Heimat“ beschäftigte die Gottesdienstbesucher der Ludgeruskirche in der Messfeier, der zu Beginn der Dankeschönfeier für die Ehrenamtlichen die sich in der Jugendarbeit engagieren, stand. Im Garten des Pfarrhauses bedankten sich Pastor Xavier Muppala und Pfarrer Klaus Honermann für deren Einsatz mit einem gemütlichen Grillabend.


„Heimat“- das ist ein Begriff der meist emotional besetzt ist. „Heimat das ist dort wo ich geliebt werde, dort wo ich mich zuhause fühle, dort wo meine Wurzeln sind“, hieß es. Ein Heimatgefühl könne aber auch in, beziehungsweise in Erinnerung an ein Kinderferienlager entstehen – bei Kindern und Betreuern gleichermaßen. 12 Ehrenamtliche waren es in diesem Jahr, die sich für zwei Wochen um das Wohl von 53 Kindern kümmerten. Seit 17 Jahren dabei ist Marita Underberg. Als sie im Jahr 2002 anfing, sei sie engagierte Mutter gewesen.


Heute sind die Kinder längst erwachsen und sie ist immer noch dabei. Marita Underberg „opfert“ für die akribische Vorbereitung des Ferienlagers neben ihrer Freizeit, einen Teil ihres Jahresurlaubs. Warum sie das macht? „Die lachenden Kinderaugen und die Freude der Mitreisenden, die sich auch noch nach dem KiFeLa zeigt, sind für mich die Motivation das immer wieder zu machen“, sagt sie.


Andrea Schulte Loh ergänzt: “Wir können nur das von unseren Kindern erwarten, was wir ihnen vorleben“. Schulte-Loh kümmert sich mit zwei weiteren Damen um den Freitagabendtreff. Hier sind Jugendliche ab der siebten Klasse jeden ersten Freitag im Monat von 20 bis 22 Uhr ins Pfarrheim eingeladen, gemeinsam zu quatschen. Tischtennis oder Billard zu spielen, zu kochen oder auch mal einen Ausflug zu machen.


Insgesamt 19 junge Erwachsene sind kontinuierlich im Einsatz und kümmern sich in der Ludgerus Gemeinde um die 40 aktiven Messdiener. Sie organisieren den Dienst am Altar, aber auch Freizeitaktivitäten ab denen sie sich erfreuen. Jeden Sonntagabend trifft sich die Leiterrunde zum Planen, oder manchmal auch nur um gemeinsan Zeit zu verbringen. Sophia Pohlhuis sagt:“Ich war selbst Messdiener und möchte das was ich erlebt habe, weitergeben“.


Die größte Gruppe der Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit findet sich wohl bei den Pfadfindern. In altersentsprechenden Gruppen werden die Kinder und Jugendlichen wöchentlich betreut. Und einmal im Jahr geht’s auf große Fahrt- ins Sommerlager nämlich. Auch hier verbringen die erwachsenen Betreuer einen Teil ihres Jahresurlaubs gemeinsam mit den mitreisenden Kindern und Jugendlichen. Zwei Wochen sind sie in jedem Jahr unterwegs. In diesem Jahr haben sie in Hameln viele Rattenfängergeschichten erlebt.


Björn Schledorn ist vor circa sechs Jahren zu den Pfadfindern gestoßen. Er betreut keine Gruppen, sondern ist für die technischen Abläufe im Pfadfinderhaus mit zuständig. „Ohne Björn wären wir mitunter aufgeschmissen“, heißt es aus der Gruppe der Pfadfinder. Annemarie Schüssler ist Kurator bei den Pfadfindern „Das ist eine coole Truppe“ sagt sie. Das sei auch für sie der Ansporn sich einzubringen.
Nikola Amoriello ist seit zehn Jahren für die Gruppenkoordination innerhalb der kirchlichen Jugendarbeit zuständig. Sie sagt: “Es ist wichtig an die Jugend zu glauben, diese sind unsere Zukunft“. Sie habe aber erfahren müssen, dass es immer schwieriger werde, diese Zielgruppe zu erreichen. Aber: “Wenn wir es geschafft haben, dass sie sich angesprochen fühlen, dann bleiben sie auch“.

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