icon 157358 960 720 +49 02853 9120965 

mail 512info@schermbeck-grenzenlos.de

Anzeige:
Schermbeck Ansprechende, frisch renovierte Gewerbe-/Büroräume zu vermieten

Weiterlesen ...

suchen


"Undeutsch"- Konzert ohne Vorprogramm

17.9.2018 Schermbeck (geg). . „Verboten“ lautet das Motto der „Muziek Biennale Niederrhein 2018“, die hören lässt, welches musikalische Regelwerk sich die Kulturen einst und jetzt auferlegt haben, um ihren Weltanschauungen Ausdruck zu verleihen. Auch in Schermbeck wird am 23. September ein Teil des Programmes stattfinden. Eigentlich als Ganztagsveranstaltung. Birgit Lensing, Tourismusfachwirtin der Gemeinde Schermbeck hatte eine Fahrradtour, einen historischen Rund und den Besuch des jüdischen Museum als Vorprogramm organisiert. „Das hat nicht funktioniert, wir hatten nur drei Anmeldungen“, berichtete Friedhelm Koch von der Kulturstiftung Schermbeck, der vermutet, dass das Programm zu umfangreich war. Aber:“Woanders läuft das besser“, sagt er. Jetzt findet nur das Konzert des „Morgenstern Trios“ mit den Musikern Catherine Klipfel (Klavier),Stephan Hempel (Violine),Emanuel Wehse (Violoncello) statt. Pfarrer i.R. und Friedhelm Koch würden sich freuen, wenn einmal im Jahr die „Muziek Biennale“ mit einem Konzert nach Schermbeck kommt. Bornebusch hofft „einen Fuß in der Tür zu haben“.


In der Konzertkirche Schermbecks, der evangelischen St. Georgskirche, bringt das 2005 an der Essener Folkwang Hochschule gegründete Ensemble am 23. September um 17 Uhr Werke von Lili Boulanger und Franz Schubert zu Gehör. Auch Felix Mendelssohn-Bartholdys Klaviertrio op. 49 in d-moll ist Bestandteil des Programms. Dieses ist das erste Klavierwerk des Komponisten, und er selbst brachte es in seiner Funktion als Dirigent des Leipziger Gewandhauses 1840 zu Uraufführung.
Pfarrer i.R. Wolfgang Bornebusch wird im Anschluss an das Konzert das Altarbild der Kirche aus dem Jahr 1506 vorstellen, welches in das Thema „Undeutsch“ passt. Das Bild wurde von Schülern des Weseler Malers Derick Baegert erstellt und zeigt den am Baum aufgehängten Judas, allerdings an einem morschen Baum. Dieser stand damals für das Judentum, die daneben stehenden blühenden Obstbäume für das Christentum.

 

Free Joomla! template by Age Themes

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen