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Grünes Licht für Gestaltungsmaßnahmen

2.10.2018 Schermbeck (geg). Die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses erhoben am Donnerstagnachmittag bis auf eine Stimme, keine Bedenken gegen die Planung des Emscher/Lippeverbandes zur Lippeumgestaltung.

Die Wiederherstellung der bauzeitlich beanspruchten, gemeindlichen Wirtschaftswege sollen vertraglich festgeschrieben werden.
Lediglich Egon Stuhldreier, CDU erhob Einwände gegen das in der Planung vorgesehene Anlegen eines 4,5 Hektar großen Auenwaldes auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche als Ersatzaufforstung einer Privatfirma. Entstehen wird dieser östlich der Maassenstraße.
In der Renaturierungsmaßnahme wird der im 19. Jahrhundert künstlich aufgebaute Fluss die Möglichkeit erhalten- letztendlich auch als Hochwasserschutzmaßnahme- sich in Zukunft wieder selbst ein Bett zu suchen. Dafür werden Steinaufschüttungen entfernt und zusätzliche Ausbuchtungen geschaffen. Durch die Tief- und Flachwasserzonen können sich dann wieder typische Habitatstrukturen entwickeln. In einer zweiten Maßnahme soll der Schermbecker Mühlenbach mit einem auentypischen Mündungstrichter eine naturnahe Anbindung an die Lippe erhalten.


Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Sitzung war der Neubau der Östricher Brücke.
50 Jahre alt ist sie erst und gilt doch als eine der ältesten und baufälligsten Brücken über den Wesel-Datteln-Kanal.
Die neue Kanalbrücke wird 350 Meter weiter westlich Richtung Gahlen  gebaut. Kostenpunkt etwa 3,5 Millionen Euro. Die Fahrbahnbreite von drei Meter bleibt unverändert, die neue Stabbogenbrücke wird eine Durchfahrtshöhe von 5,75 Meter erhalten.
Der Baustellenverkehr mit den zu erwartenden schweren Baufahrzeugen wird  über die Straße „Im Aap/Brückenweg“ geführt. Eine anderer Weg ist nicht möglich. Hierfür sind punktuell Verbreiterungsmaßnahmen erforderlich. Aus Richtung Schermbeck kommend, wird zunächst der Einmündungsbereich Maassenstraße/Im Aap verbreitert. Der nachfolgende Kurvenbereich soll ebenfalls verbreitert, eine S-Kurve auf dem Brückenweg begradigt und Ausweichstellen errichtet werden.
Nach erfolgtem Neubau der Östricher Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal, soll der Straßenverlauf auch hinsichtlich des zu erwartenden Neubaus der Brücke an der Maassenstraße, nicht zurückgebaut werden, das forderten die Politiker im Ausschuss. Ein entsprechender Vertrag mit dem Wasser-und Schifffahrtsamt Duisburg soll geschlossen werden. Das beschloss der Ausschuss am Donnerstagnachmittag einstimmig.

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