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Wolfsgebiet: Landrat besucht Hobbyschafzüchterin

9.10.2018 Gahlen (pd).Die Wölfin " Gloria" ist seit 180 Jahren die erste Wölfin, die den Niederrhein zu ihrer Heimat gemacht hat. „Aus Sicht des Naturschutzes ist das ein großer Fortschritt, aber wir müssen uns jetzt auch mit den Folgen auseinandersetzen“, stellte Dr. Müller fest. „Tierhalter/innen bekommen hierbei zukünftig Unterstützung durch das LANUV.“
Landrat Dr. Ansgar Müller besuchte gemeinsam mit Dr. Matthias Kaiser, Wolfsexperte des LANUV, Klaus Horstmann, Fachdienst Naturschutz Kreis Wesel, Michael Fastring, Fachdienst Umwelt Kreis Wesel, Ludwig Hermanns, Bereich „Nachhaltige Landwirtschaft“ des Kreises Wesel, die Hobbyschafzüchterin Christiane Rittmann und ihren Sohn Jonas in Schermbeck-Gahlen. Hintergrund ist, dass das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) am 1. Oktober 2018 große Teile des Kreises Wesel als Wolfsgebiet ausgewiesen hat. Von der Tierhalterin erfuhr der Landrat aus erster Hand, wo „der Schuh drückt“. Im August hatte die Wölfin fünf Schafe der Familie Rittmann gerissen und zwei verletzt.

Nachdem die Schafzüchterin ihre Situation und die damit verbundenen Sorgen geschildert hatte, erklärte Dr. Matthias Kaiser, dass die Landesbehörden gegenwärtig daran arbeiteten, die Förderrichtlinien für die Tierhalter/innen der neuen Situation anzupassen.

„Es ist außerdem wichtig, dass nun Aufklärungsarbeit geleistet wird“, ergänzte Landrat Dr. Müller. „Wir werden deshalb Anfang des kommenden Jahres bei uns im Kreishaus die NABU-Wanderausstellung ‚Die Rückkehr des Wolfes nach NRW‘ präsentieren. Unserer neuen Kreisbewohnerin gebe ich den Namen Gloria von Wesel, sodass wir ihre sperrige Kennung - GW954f - umgehen können. Auch das wird hoffentlich zur Akzeptanz beitragen.“

Gloria ist seit 180 Jahren die erste Wölfin, die den Niederrhein zu ihrer Heimat gemacht hat. „Aus Sicht des Naturschutzes ist das ein großer Fortschritt, aber wir müssen uns jetzt auch mit den Folgen auseinandersetzen“, stellte Dr. Müller fest. „Tierhalter/innen bekommen hierbei zukünftig Unterstützung durch das LANUV.“

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