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Ein voller Erfolg: Die erste Jahreshauptversammlung der kfd Schermbeck am Abend

10.10.2018 Schermbeck. Fünf Tage nach der Feier zum 90-jährigen Bestehen der kfd in Düsselsorf, trafen sich die Schermbecker Mitglieder im Begegnungszentrum des Schermbecker Rathauses.
Bei süßem und herzhaftem Gebäck, sowie dem ein oder anderen selbstgemachten Eierlikör ließen sich rund 140 Anwesenden über die Arbeit der Frauengemeinschaft in den vergangenen zwölf Monaten informieren. Selbstverständlich kam auch die Unterhaltung nicht zu kurz und machte die Veranstaltung zu einem rundherum gelungenen Abend.


Erste Hauptversammlung am Abend
Zum ersten Mal seit Bestehen hatten sich die Organisatorinnen dazu entschieden, die Jahreshauptversammlung auf den Abend zu legen. Nachdem die meisten Zusammenkünfte der katholischen Frauengemeinschaft, wie z.B. das traditionelle Neujahrsfrühstück oder auch gemeinsame Ausflüge meist vor- und nachmittags stattfinden, war man sich einig, das größte Treffen der Gemeinschaft so abhalten zu wollen, dass auch berufstätige Frauen die Möglichkeit haben, daran teilnehmen zu können.
Mit Erfolg: Die langen, liebevoll geschmückten Tische waren voll besetzt. Nach einer warmen Begrüßung durch die Teammitglieder Petra Becker und Monika Schmidt, die fröhlich und souverän durch den gesamten Abend führten, übernahm Pfarrer Klaus Honermann das Mikrofon. Er wandte sich mit nachdenklichen, aber auch optimistischen Worten an die versammelten kfd-Mitglieder. Nach einem kurzen abschließenden Gebet leiteten die Gastgeberinnen Becker und Schmidt zum Kernteil einer jeden Jahreshauptversammlung über: Den Zahlen und Fakten.
Einige Abschiede und viele Neueintritte
Bedauerlicherweise hatte die kfd Abschied von 14 Damen nehmen müssen. Hinzu kamen drei Austritte im vergangenen Jahr. Für eine kleine Überraschung sorgte die Zahl der Neumitglieder: 32 Frauen waren der kfd in den vergangenen Monaten beigetreten, die Anwesenden konnten sich bei der Verlesung ihres Namens über einen herzlichen Willkommensapplaus freuen.
Diesen erhielten auch vier Jubilarinnen, die in diesem Jahr eine runde Mitgliedschaft in der Frauengemeinschaft feiern konnten: Mathilde Weiß und Dorothee Averkamp begleiten die kfd bereits seit jeweils zehn Jahren. Seit beeindruckenden 40 Jahren engagieren sich Elisabeth Bleker und Paula Lankes in der Katholischen Frauengemeinschaft.
Einen kleinen Wehrmutstropfen bildete die Verabschiedung von Brigitte Niermann, die das Vorstandteam auf eigenen Wunsch verlässt, dem Klön-Café aber als gute Seele erhalten bleibt.
Veranstaltungen waren volle Erfolge
Es folgte eine Bilanz der vergangenen gemeinsamen Aktivitäten: Über 100 Teilnehmerinnen beim Running Dinner und ein komplett ausgebuchter Bus beim Jahresausflug gaben den Organisatorinnen der kfd ebenso recht, wie das zweimal monatlich stattfindende Klön-Café, ein Besuch in der Schießhalle und eine gemeinsam unternommene Winterwanderung.


Nach 90 Jahren: Eine neue Fahne für die kfd

Als einen der nächsten Punkte auf der Liste sieht das Team der kfd den Austausch der mittlerweile „etwas“ in die Jahre gekommen Vereinsfahne. Nachdem bereits aus den Überschüssen einer vorangegangenen Veranstaltung ein Betrag von knapp 1.500 Euro zusammengekommen war, hatte man sich gemeinschaftlich entschieden, dieses Projekt nun anzugehen und das rund 90 Jahre alte Stück zu ersetzen. Rund 4000 Euro wird es kosten, diese anfertigen zu lassen, Spenden sind stets willkommen. Ein eigens gebauter Spendenstock wird bis zum Erreichen dieses Zieles in der Kirche zu sehen sein: Mit Sand gefüllt zeigt er an, wie nah man der neuen Fahne schon ist.
Stabile Geschäftszahlen: „Das Konto ist nicht leer“
Kassiererin Ingrid Bienbeck leitete ihren Auftritt mit dem Hinweis ein, nun wäre wohl der passende Augenblick, die Toilette aufzusuchen: Es folgten die Geschäftszahlen. Und die konnten sich durchaus sehen lassen. Die Einnahmen der kfd aus Mitgliedbeiträgen, Veranstaltungen bei Überschüssen und Spenden hielten sich ungefähr die Waage mit den Ausgaben für das kfd-Magazin „Frau und Mutter“, Geschenken zu Geburtstagen und Hochzeitstagen, sowie Unterstützungen für Veranstaltungen. Die Kollekten der kfd-Messen wurden sowohl an den Sozialdienst katholischer Frauen als auch an Hilfsprojekte, unter anderem von Pastor Xavier gespendet.
Keinen Grund zur Beanstandung hatte die im September von Anne Heuwing und Monika Wilsing vorgenommene Kassenprüfung ergeben, weswegen der Vorstand per Handzeichen einstimmig entlastet wurde.
Aufgrund des zweijährigen Turnus wird im kommenden Jahr Silke Hoffjann den Platz von Anne Heuwing als Prüferin übernehmen.
Sketch-Gruppe „Frauensache“ nimmt kein Blatt vor den Mund
Nach knapp der Hälfte der Veranstaltung begann der vergnügliche Teil. Die Schermbecker Lokalmatadorinnen der „Frauensache“ trafen den Humor der anwesenden Damen mit ihren liebevoll einstudierten Sketchen punktgenau. Ob Blind-Date, der erste Besuch der Mutter in Sohnemanns neuer WG oder die Frage, wie wörtlich das mit dem „Bis dass der Tod uns scheidet“ nach 25 Ehejahren zu nehmen ist- die Schermbecker Theatergruppe verstand es, durch schönes Schauspiel und den weiblichen Blick auf die Dinge für Überraschungsmomente und kurzweilige Unterhaltung zu sorgen.


Musikalisches Highlight: GinFis aus Dorsten
Abgerundet wurde das Programm durch die fünfköpfige A-Cappella-Combo GinFis aus Dorsten. In drei Blocks zu je vier Liedern begeisterten die drei Sängerinnen und zwei Sänger den Saal. Ob Rock`n Roll mit „The Boy from New York City“, Beatles auf Deutsch oder Herbert Grönemeyer, die Gruppe traf nicht nur im wörtlichen Sinn immer den richtigen Ton, sondern begeisterte das Publikum so sehr, dass gleich zweimal um „Zugabe“ gebeten wurde.
Nach gut zweieinhalb Stunden endete das Programm der kfd mit der Vorstellung des designierten neuen Vorstandsmitglieds Petra Besten und einem herzlichen Dank an alle Helferinnen und Mitglieder.

Während die Frauen größtenteils noch eine Weile an ihren Tischen blieben, um sich weiter auszutauschen, zog Kassiererin Ingrid Bienbeck ein positives Fazit:
Man habe sich die Entscheidung, die Veranstaltung auf den Abend zu legen, nicht leicht gemacht. In Anbetracht der vielen berufstätigen Mitglieder, sei es aber sehr sinnvoll diesen Weg zu beschreiten, um auch den Veränderungen der Zeit Rechnung zu tragen. Und dies habe auch funktioniert: Es seien mehr Frauen als auf der Vorjahresveranstaltung anwesend gewesen und auch die Mitglieder über 80 hätten den Abend, ebenso wie ihre jüngeren Tischnachbarinnen sehr genossen.

Text Jasmin Diop
Fotos Gaby Eggert

 

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