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Prüfen-Rufen-Drücken

18.10.2018 Wesel (geg). Es kann überall und jedem passieren: Jemand bricht plötzlich zusammen, liegt bewusstlos am Boden, reagiert nicht auf Ansprache oder Rüttteln. Was dann zu tun ist, erfuhren die Besucher im Foyer des evangelischen Krankenhauses am Dienstagnachmittag. Anlässlich des internationalen „World restart an Heart day“ konnten Besucher an einem Dummy selbst Hand anlegen und sich mit der Handhabung eines Defibrillators vertraut machen.
Die stellvertretende Pflegedienstleiterin Katharina Schmidt erklärte den Besuchern, dass jährlich mehr Erkrankte gerettet werden könnten, wenn die Menschen ihre Scheu verlieren und Hand anlegen würden. Sie erinnerte dabei an einen tragischen Fall in einer Essener Bankfiliale:“ Dort sind Passanten über einen Mann der zusammen gebrochen war, einfach hinweg gestiegen. Dieser hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit gerettet werden können, wenn sich Menschen getraut hätten tätig zu werden,“ sagte sie.
„Prüfen-rufen-drücken“ so einfach lässt sich die Abfolge der Hilfeleistung zusammenfassen, erklärte Dr. Frank Höpken, Oberarzt der chirurgischen Abteilung und Leitender Notarzt im Kreis Wesel, der von der Pflegekraft David Geurts unterstützt wurde. Höpken motivierte die Zuschauer: „Sie können nichts verkehrt machen“.
Also im Ernstfall möglichst cool bleiben, schauen ob der Patient auf Ansprache reagiert, Hilfe rufen, wenn er nicht reagiert, mit der Herzdruckmassage beginnen. Das sei wichtig, um den Kreislauf stabil zu halten, damit Organe und Gehirn versorgt werden und bleibende Schäden ausbleiben. Der leitende Notarzt erklärte den Teilnehmern, dass oft Menschen in stabiler Seitenlage sterben, weil sich niemand traute, die nötige Massage durchzuführen.
Wer gern mehr können und wissen möchte, um im Notfall effektiv helfen zu können: Unter dem Motto: “Zeit ist Leben-richtiges und schnelles Handeln lernen“ bietet das Evangelische Krankenhaus am 15. 11 um 19.30 Uhr eine Reanimationsschulung für Laien an. Dabei werden den Teilnehmern von Dr. Joachim Große, Chefarzt der Abt. Anästhesie und Intensivmedizin die Grundsätze der Reanimation praxisnah vermittelt. Hierfür ist eine Abmeldung unter 0281/1062051 erforderlich.

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