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Schafzuchtverband  fordert "Entnahme der Wölfin"

4.11.2018 Region (pd). In Hünxe sind wiederum zwei Schafe gerissen worden, in Dinslaken zehn Stücke Damwild in einem Gehegemit 2m hohen Zäunen, aus in den Boden eingelassenem Knotengeflecht.
Die endgültige Klärung der Risse steht noch aus, die Risse wurden vom LANUV aufgenommen und  die Proben befinden sich zur Untersuchung im Senckenberg -Institut.
Die Weidetierhalter in den betroffenen Gebieten sind nicht mehr bereit, die dauernden Risse zu akzeptieren.
Im Wolfsmanagementplan für NRW wird der Schutz der Weidetiere gefordert, im ersten ausgewiesenen Wolfsgebiet wird der Herdenschutz seit 1.10.2018 nun auch auf Antrag mit Zuschüssen zu Präventionsmaßnahmen gefördert.Leider sorgt die Praxis, Prävention erst nach sechsmonatiger Anwesenheit desselben Wolfes zu fördern, in diesem Gebiet dafür, dass die territoriale Wölfin dort ein halbes Jahr Zeit zum Üben und Trainieren des Überwindens von Zäunen hatte. Die Weidetierhalter sind oft nicht imstande, Prävention über den normalen Grundschutz hinaus aus eigener Tasche zu finanzieren.
Zudem stellt sich den Weidetierhaltern immer häufiger die Frage ob und welche Präventionsmaßnahmen überhaupt geeignet sind, Schutz vor bestimmten Wölfen zu bieten. So ist die territoriale Wölfin im Kreis Wesel  nun offensichtlich in ein Gehege in Ortstrandlage eingedrungen, das der Wolfsrichtlinie für den Grundschutz entspricht -in den Boden eingelassenes Knotengeflecht, 2m hoch. Der Zaun sei nicht untergraben worden.
Es scheint Wölfe zu geben, die  nach entsprechendem Training in der Lage sind auch Zäune zu überwinden, die den Grundanforderungen zum Herdenschutz genügen. Allgemein setzt sich mittlerweile die Erkenntnis durch, dass Problemwölfe zu entnehmen sind.  Jedoch gibt es bisher keine anerkannte Definition des Problemwolfes, die auch den Schutz der Weidetiere einbezieht.
Daher fordert der Schafzuchtverband:
1. Frühzeitige Präventionsförderung bei begründetem Verdacht der Ansiedlung von Wölfen was eine Situation wie diese möglicherweise hätte verhindern können.
2. Einstufung von Wölfen, die mehrfach Herdenschutzmaßnahmen überwinden und Nutziere reißen als Problemwölfe und als Konsequenz Entnahme dieser Wölfe

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